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F1-Talente

Young lebe der Sport

Foto: McLaren 10 Bilder

Nach dem Rücktritt von Michael Schumacher sind Fernando Alonso und Kimi Räikkönen die neuen Superstars der Formel 1. Und wie sehen die Weltmeister von übermorgen aus? sport auto stellt die Top Ten der jungen Löwen vor.

14.02.2007 Michael Schmidt Powered by

Das Kriterium ist simpel. In die engere Wahl kommen nur
Fahrer, die höchstens eine GP-Saison absolviert haben. Wer
dann nicht Anzeichen erkennen lässt, dass er einmal einen
Grand Prix gewinnen kann, für den ist der Zug bereits abgefahren.

Vitantonio Liuzzi und Scott Speed: Hoffnungslose Fälle?

Vitantonio Liuzzi und Scott Speed zählen zu dieser Kategorie.
Das Problem bei den Red Bull-Junioren ist nicht der
Gasfuß, sondern der Kopf. Nicht umsonst stehen sie bei ToroRosso auf dem Prüfstand und warten weiter auf die Vertragsverlängerung.

Robert Kubica: Lob von allen Seiten

Das exakte Gegenteil ist Robert Kubica. Der BMW-Pilot
hat statt Partys nur seinen Job im Kopf und gilt als die Entdeckung 2006. "Bei dem spürst du sofort, dass er weiß, was er will", applaudiert Gerhard Berger. Kubica ist der Einzige, dem man jetzt bereits den Sprung in die Liga von Alonso und Räikkönen zutraut. Der schlaksige Pole
bekommt Lob von allen Seiten. Das ist selten in diesem Geschäft.

Heikki Kovalainen und Lewis Hamilton: Die großen Unbekannten

Heikki Kovalainen und Lewis Hamilton sind die große Unbekannten. Beide gehen mit viel Vorschusslorbeeren in ihre erste Saison. Beide fahren in Topteams. Beide haben schwere Aufgaben vor sich. Kovalainen muss Alonso bei Renault ersetzen, Hamilton muss gegen den Doppelweltmeister bei McLaren fahren. Das ist Chance und Risiko zugleich. Die beiden Newcomer können gleich in den Formel 1-Olymp aufsteigen oder total abstürzen.

Nico Rosberg: Stunde der Wahrheit

Auch für Nico Rosberg wird 2007 die Saison der Wahrheit. Egal wie gut sein Williams-Toyota sein wird: Er muss Grand Prix-Heimkehrer Alexander Wurz schlagen. Sonst ist der Ruf ruiniert.

Nelsinho Piquet: In Lauerposition

Sein früherer GP2-Kontrahent Nelsinho Piquet befindet sich beim Weltmeisterteam Renault in einer komfortablen Lauerstellung. Wird Giancarlo Fisichella von Kovalainen abgeduscht, kommt Piquet juniorvielleicht noch in diesem Jahr zum Einsatz. Vater Nelson glaubt: "Wir sitzen im richtigen Boot."

Timo Glock: Chance auf mehr

Timo Glock ist bei BMW hinter Sebastian Vettel zwar nur
zweiter Ersatzpilot, das kann sich aber schnell ändern. Der Hesse hat mehr Rennerfahrung und ist technisch versierter als sein 19-jähriger Kollege.

Adrian Sutil: Sprungbrett Albers?

Adrian Sutil wird mit dem Spyker-Ferrari keine Bäume ausreißen, doch wenn er konstant vor Teamkollege Christijan
Albers liegt, kann das für den Hobby-Pianisten das Sprungbrett nach oben sein.

Gary Paffett: Hoffnung auf B-Team

Gary Paffett wird bei McLaren nur zum Zug kommen, wenn Hamilton an Alonso zerbricht. Der Engländer hofft darauf, dass Prodrive 2008 das B-Team von McLaren wird. Das wäre seine Chance.

Sébastien Bourdais: Unter Beobachtung

Der Begriff Nachwuchsfahrer passt auf Sébastien Bourdais nur bedingt. Er hat die Champ Car-Serie drei Mal in Folge gewonnen, aber noch keinen Grand Prix bestritten. Toro Rosso gab dem 28-jährigen Franzosen die Chance, auf die er seit Jahren wartet. Mitbesitzer Berger war mit dem Dreitagestest Mitte Dezember in Jerez zufrieden: "Wir werden ihn weiterbeobachten.“

Gerhard Berger: Am Schluss entscheidet der Bauch

Woran erkennt man einen guten Rennfahrer? Berger zählt
auf: "Da gibt es verschiedene Parameter. Den Speed, wie er ihn über eine längere Distanz umsetzt, wie er mit den Ingenieuren arbeitet, ob er ein Rennenlesen kann.“ Die Zeiten, an denen man sich an die Rennstrecke gestellt und das Supertalent entdeckt hat, sind längst passé. Berger: "Du musst einen Fahrer über einen längeren Zeitraum beobachten. Erst dann lässt sich das ganze Spektrum protokollieren. Rundenzeiten, Fahrzeugdaten, Aussagen der Ingenieure, des Physiotherapeuten. Die Datenauswertungzeigt genau auf, wann er bremst, einlenkt, beschleunigt, wie er korrigiert, wie konstant er in seinen Rundenzeiten ist, wie er sich mitneuen Reifen und wenig Benzin an Bord steigern kann. Mein Beitrag zur endgültigen Entscheidung ist dann nur noch das Bauchgefühl."

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