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Fahrer und ihre Uhren

4 Fahreruhren

Nico Rosberg, Porträt Foto: Lennart Preiss 8 Bilder

Menschen, die besondere Autos fahren - oder besonders schnelle Autos -, tragen in der Regel auch am Handgelenk eine außergewöhnliche Zeitmaschine. Vier Porträts.

19.03.2014 Michael Harnischfeger, Hans-Jörg Götzl Powered by

Formel-1-Fahrer Nico Rosberg und die IWC

Der Wiesbadener bevorzugt technisch anspruchsvolle Uhren. Gerade 21 Jahre alt war Nico Rosberg, als ihm sein Vater Keke Rosberg (Formel- 1-Weltmeister 1982) die erste gute Uhr schenkte. Dass es eine IWC war, daran kann sich Nico Rosberg noch erinnern, an das Modell nicht mehr.

Sicher ist, dass er jetzt die freie Auswahl hat, schließlich ist der Mercedes-AMG-Petronas-Fahrer für die Schaffhauser Luxusmarke als Botschafter unterwegs. In dieser Funktion nutzte er jüngst die Gelegenheit, einen Uhrmacherkurs bei IWC zu belegen, was ihm zwar Spaß gemacht hat, aber keine neuen beruflichen Perspektiven aufzeigte: "Für die Uhrmacherei braucht man Geduld und eine ruhige Hand, nicht gerade meine Stärken", stellte Rosberg hinterher fest.

Rennfahrer Jochen Mass und die Rolex Submariner

Der ehemalige Formel-1-Pilot vertraut auf den Taucheruhr-Klassiker. Wer den gelernten Seemann jemals am Steuer eines schwer zu bändigenden Mercedes-Silberpfeils aus den 30ern erlebt hat, weiß, dass der 67-Jährige irgendwie zu spät geboren wurde: "Was die Autos angeht, wäre das meine Zeit gewesen", meint der ehemalige Formel- 1-Fahrer und Le-Mans-Sieger.

Kein Wunder also, dass Jochen Mass heute zu den Stars im Oldtimer-Rennzirkus zählt und in Monaco oder Goodwood stets vorne mitfährt - gerne mit seiner Submariner am Handgelenk, die er 1972 aus der Schweiz mitbrachte: "Ich habe natürlich auch andere Uhren, vom Düsseldorfer Hersteller Elysee gibt es sogar eine eigene Jochen-Mass-Kollektion, aber die alte Rolex ist mir am liebsten."

Alfa-Sammler Axel Marx und die Chopard MM

Der Schweizer liebt Alfa Romeo - und Mille-Miglia-Uhren. Im Zivilberuf ist er Professor für Gefäßchirurgie und gilt als Koryphäe auf dem Gebiet, doch das Herz von Axel Marx schlägt eindeutig für Automobile mit dem Kreuz von Mailand und der Schlange von Visconti auf dem Kühlergrill: Axel Marx fährt Alfa Romeo, sammelt Alfa Romeo und lebt Alfa Romeo, und zwar vorbehaltlos - der Fundus des 58-Jährigen reicht vom herrlichen 6C 1750 bis zum zweifelhaften Arna.

Mit dem 6C fährt Marx oft und gerne die Mille Miglia, und weil jeder Teilnehmer des 1000-Meilen-Rennens die aktuelle MM-Uhr von Chopard erhält, besitzt Marx inzwischen eine eindrucksvolle Sammlung - am liebsten aber ist ihm das Sondermodell zum 6C 1750.

Rennfahrer Jockel Winkelhock und die Breitling

Der Schwabe schätzt den Werkzeugcharakter seiner Armbanduhr. Joachim "Jockel" Winkelhock zählt zu den charismatischsten Menschen im Motorsport, der 53-jährige Schwabe ist für jeden Unfug zu haben und stets bereit, mit Fans ausgiebig zu plaudern.

In der Formel 1 hatte er mit AGS eher Pech, dafür stand er in der DTM mehrmals ganz oben auf dem Treppchen, gewann zweimal das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und 1999 auch den Langstrecken- Klassiker schlechthin: Le Mans. Heute ist Jockel Winkelhock gerne mit gelb-schwarzen Opel aus den 70ern auf Oldtimer-Rallyes unterwegs, stets breit grinsend und meistens quer . Am Handgelenk trägt er dazu am liebsten seine Breitling Navitimer, die er 1996 anlässlich eines Rennens in Macao erwarb.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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