Das Autofahren lernen Deutschlands Fahrschüler am häufigstenin einem Volkswagen, vorzugsweise in einem Golf oder Polo. Opel rangiert aufPlatz zwei, dahinter folgen dicht aufeinander Mercedes, Audi und BMW. Fordschließt auf Platz sechs die Vormachtstellung der deutschen Hersteller ab.
Bei den Importeuren liegt Renault vor Peugeot, Fiat und Toyota. Das klassische Segment der Fahrschulautos ist mit Golf und Co. die Kompaktklasse.
A4, 3er und C-Klasse als "gehobenere" Fahrschulautos
Lediglich bei den Premium-Herstellern Audi, BMW und Mercedes dienen mit A4, 3er und C-Klasse auch größere Modelle der Mittelklasse in nennenswertem Umfang als Ausbildungsfahrzeuge. Zunehmend greifen Fahrschulen hingegen auf Kleinwagen der Polo-Klasse zurück - nicht zuletzt, weil sie kaum weniger bieten als ein Golf, aber günstiger sind. Zudem legen Fahrschulen besonderen Wert auf sparsame Motorisierungen. Andere Fahrzeuggrößen und -gattungen spielen bei den Fahrschulen nur eine Nebenrolle. Dennoch lockt mancher Anbieter lockt seine Schüler mit attraktiven Cabrios oder sportlichen Coupés. Wegen ihrer hohen Beanspruchung müssen Übungsfahrzeuge regelmäßig erneuert werden. 60 Prozent aller eingesetzten Autos werden mittlerweile geleast. Für die Autohersteller sind Fahrschulen ein wichtiger Markt. Denn die Fahrschüler von heute sind die Autokunden von morgen - und die ziehen beim Kauf mit erhöhter Wahrscheinlichkeit das Modell in die engere Wahl, auf dem sie die ersten Erfahrungen gesammelt haben.






