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Fahrwerkstuning

Eine Typ-Frage

Foto: GM 33 Bilder

Fast jeder interessiert sich für Fahrwerkstuning. Doch nicht jeder interessiert sich für die gleiche Tieferlegung. Das hängt stark vom Typ Autofahrer ab. Zu welchem Typ gehören Sie? Sind Sie der Sportliche, der Komfortable oder gar der Racer. Finden Sie es heraus in der Typberatung.

25.01.2008

Verkaufsprofis aus der Tuningbranche haben aus jahrelanger Erfahrung Gruppen gebildet, in denen sie ihre Kunden einstufen würden. Heraus kamen sechs Kategorien von Autofahrern. Deutlich wird, dass die Charakteren sehr unterschiedlich sind und somit auch die Wünsche. Diese muss der Handel erfüllen können und das kann er auch, wie die Typberatung zeigt. Zu welchem Autofahrertyp zählen Sie sich. Finden Sie es heraus.

Der Racer

Dieser Autofahrer kauft keine Brot-und-Butter-Fahrzeuge. Es müssen schnelle, sportliche Modelle sein – mindestens ein VW Golf R32. Diese Menschen haben ein gutes technisches Wissen, sind hart im Nehmen und zielstrebig. Rennstreckentaugliche Wagen, die aber auch auf normalen Straßen zu bewegen sind, haben es diesen Fahrern angetan. Deshalb wollen sie Fahrwerke, die diesen Kompromiss perfekt erfüllen. Komfort ist zweitrangig. Hier sind speziell auf Sport getrimmte Fahrwerke (Feder/Dämpfer-Kombination) zu empfehlen oder Gewindefahrwerke mit einstellbarer Druck- und Zugstufe. Auch Sportstabilisatoren sind ratsam. Preis: zwischen 1000 und 3000 Euro

Der Sportliche

Dieser Autofahrertyp sieht sich nicht auf Rennstrecken, seine Sportlichkeit lebt er maximal auf Landstraßen oder Autobahnen aus. Er wählt schon das Auto unter sportlichen Aspekten aus – ein normaler Golf darf es nicht sein, es muss schon der GTI auf dem Hof stehen. Aber auch der Nissan 350Z kommt bei dieser Gruppe gut an. Dieser Typ sucht nach guter Qualität und gibt sich mit einfachen Fahrwerksfedern nicht zufrieden. Er unterscheidet sich hauptsächlich vom Racer darin, dass er die Sportlichkeit nicht immer ausleben muss und auf Komfort Wert legt. Auch hier ist ein einstellbares Gewindefahrwerk eine gute Lösung.

Der Komfortable

Der Komfort steht bei diesem Autofahrertyp um jeden Preis im Vordergrund. Das Auto soll nur optisch sportlich aussehen, auf gar keinen Fall peinlich. Diese Zielgruppe mag das dezente Tuning. Alufelgen in Verbindung mit Tieferlegung entsprechen ihren Vorstellungen. Wichtig ist, dass der Komfort darunter nicht leidet. Dieser Typ fährt zum Beispiel Mercedes C-Klasse und sucht nach Fahrwerken, die vom Komfort dem Serienstand entsprechen. Dafür gibt er gerne einiges an Geld aus. Für diese Menschen könnten Fahrwerksfedern mit passenden Sportdämpfern empfehlenswert sein. Der Preis liegt um die 1000 Euro.

Der Showmaker

Das Auto ist dieser Gruppe egal, man kann schließlich auch aus langweiligen Fahrzeugen etwas machen. Das Basteln steht im Vordergrund – zum Leidwesen der Partner. Dieser Typ will aus dem Auto ein Einzelstück machen und wagt sich an fast alle Modelle ran, sucht dementsprechend nach Teilen, die einzigartig sind. Anregungen holen sich di9ese Tuning-Fans bei Pimp-My-Ride im Fernsehen. Ihr Motto lautet: tiefer, härter, breiter. Wenn es nur die Fahrzeugabsenkung geht, ist ein Gewindefahrwerk ratsam. Sonst reichen auch gute Fahrwerksfedern, die es für wenige hundert Euro im Handel gibt.

Der Normalo

Dieser Typ kommt aus jeder Gesellschaftsschicht. Er will vor dem Fahrwerkskauf eine ausführliche Beratung, die ihm Lösungen für sein Auto aufzeigt. Solche Leute fahren alle möglichen Modelle. Er ist offen für alle Fahrwerksarten, welche Version er nimmt, hängt aber von der Beratung ab. Diese Gruppe will das Auto optisch veredeln, nehmen dafür auch Komforteinbußen in Kauf. Aber nur bis zu einem gewissem Maß. Als Sportfahrer ist der Normalo nicht zu bezeichnen, er fährt eher angepasst. Eine gute Alternative für diese Gruppe sind Komplettfahrzeuge, also eine Kombination aus Fahrwerksfedern mit passenden Sportstoßdämpfern.

Der Smart Shopper

Preis/Leistung stehen für diesen Typen nicht im Vordergrund. Hier zählt nur der Preis! Das ist auch bei der Wahl des Autos so, Kleinwagen sind sein Ding wie zum Beispiel der Opel Corsa. Dieser Typ sucht überall nach Schnäppchen, auch gern im Internet. Er würde gern ein richtig schnelles, sportliches Auto fahren, doch das ist zu teuer. Also macht er zumindest optisch aus seinem Wagen einen sportlichen Vertreter. Das ist billiger! Beim Fahrwerkskauf interessiert ihn nicht die Qualität, nur günstig muss es sein. Mehr als gute Fahrwerksfedern dürfte wohl bei diesem Autofahrer nicht drin sein.

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