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Falcon F7 auf der Detroit Motor Show

Supersportler für Männer

01/2012, Falcon F7, Detroit Foto: Falcon 13 Bilder

Mit dem Falcon F7 präsentiert Falcon Motor Sports auf der Detroit Motor Show einen Supersportwagen klassischer Machart ohne elektronische Fahrhilfen. Anders als viele Wettbewerbsmodelle will der Falcon eine reine Fahrmaschine sein.

18.01.2012 Uli Baumann

Falcon Motor Sports aus Michigan glaubt zu wissen, was echte Männer wünschen - einen Supersportwagen mit brutaler Power, aber ohne elektronischen Firlefanz. Entsprechend wurde der Falcon F7  konzipiert. Ein Aluminium-Chassis mit zentralem Rückgrat aus Kohlefaserlaminat, Schottwänden aus Kohlefaser und stählernen Überrollelementen bildet die Basis des F7 und soll genug Stabilität bieten um den Zweisitzer mit herausnehmbaren Dach anbieten zu können.

Falcon F7 56 Sek.

Ferrari-Optik - Corvette-Motor

Die Linienführung des Falcon F7 erinnert stark an den Ferrari 208 GTO, wobei die Nase des 4,42 Meter langen, 1,98 Meter breiten und 1,12 Meter hohen Falcon F7 deutlich spitzer ausgelegt ist. Geformt wird die flache Karosserie ebenfalls aus Kohlefaserlaminat. Bei der Farbgebung wird jeder Kundenwunsch umgesetzt.

Der mittschiffs längs eingebaute V8-Motor mit sieben Liter Hubraum stammt aus dem GM-Regal und arbeitet sonst in der Corvette. Im Falcon kommt das überarbeitete Aggregat auf eine Leistung von 620 PS und ein maximales Drehmoment von 790 Nm. Gekoppelt an ein manuelles Ricardo-Sechsganggetriebe fließt die Antriebskraft ausschließlich zu den Hinterrädern, wo sich 335/30er Schlappen auf 20 Zoll-Felgen von jeglicher Traktionskontrolle befreit um Schlupfminimierung mühen. Lenkaufgaben fallen den 275/35er Reifen auf 20 Zoll-Felgen an der Vorderachse zu. Den steten Bodenkontakt soll ein voll einstellbares Fahrwerk herstellen. Eine hydraulische Liftfunktion an der Vorderachse lässt den Falcon F7 auch kleinere Hindernisse nehmen.

Falcon F7 mit über 320 km/h Topspeed

Welche Hürden der knapp 1,3 Tonnen Falcon F7 in Sachen Fahrdynamik einreißen kann, ist noch nicht ganz ausgelotet. Vorläufige Daten versprechen ein Sprintvermögen von unter vier Sekunden für den Spurt von null auf 100 km/h, eine Höchstgeschwindigkeit von rund 320 km/h und Querbeschleunigungskräfte von bis zu 1,3 g. Standesgemäße Verzögerungswerte sollen 380er Scheiben und Sechskolbenzangen an der Vorderachse und 355er Scheiben und Vierkolbenzangen an der Hinterachse beisteuern.

Ein ABS gibt es entsprechend der Falcon-Philosophie nur gegen Aufpreis. Im Innenraum finden des rund 176.000 Euro teuren Falcon F7 finden sich dann aber doch noch elektronische Spielereien wie GPS-Navigation, ein Audio-System mit iPod-Anschluss, eine Klimaanlage und elektrische Fensterheber. Ganz ohne Firlefanz wollen eben auch echte Männer wohl nicht auskommen.

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