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Fall Mosley

Dennis weist Anschuldigungen zurück

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Der tschechische FIA-Delegierte Radovan Novak heizt mit seiner Aussage, McLaren-Boss Ron Dennis könne FIA-Präsident Max Mosley eine Falle gestellt haben, die Gerüchteküche um den Sex-Skandal noch einmal auf.

02.05.2008 Bianca Leppert Powered by

In einem Radiointerview brachte Novak den Skandal um Mosley und die Spionageaffäre, in die McLaren im vergangenen Jahr verwickelt war, in Verbindung. McLaren bekam damals eine Rekordstrafe von 100 Millionen Dollar aufgebrummt. Eine Rachefeldzug von McLaren-Chef Dennis wäre also zumindest denkbar.

Dennis reagierte sofort und wies die Spekulationen zurück. "Wie ich schon immer betont habe, wenn ich danach gefragt wurde, weise ich kategorisch zurück, dass ich irgendetwas mit der Veröffentlichung der News of the World über Herrn Mosley zu tun habe", sagte Dennis in einem Statement am Donnerstag (1.5.). "Niemand der McLaren Group oder des Vodafone McLaren Mercedes Teams etwas damit zu tun. Auch kein Agent oder eine andere Partei, die etwas mit mir oder der McLaren Group zu tun hat, steckt dahinter."

Darüber hinaus hat Dennis einen Brief an Novak geschrieben, in dem er ihn auffordert, seine Anschuldigungen zurückzuziehen oder zu korrigieren. Novak hingegen bekräftigte seine Äußerungen gegenüber der Tschechischen Presseagentur. "Das ist definitiv eine Möglichkeit, die jede intelligente Person in Betracht ziehen muss", sagte er. "Aber vielleicht weiß Herr Mosley schon wer dahinter steckt."

Ob Mosley weiter im Amt bleiben wird, entscheidet sich je nach Ergebnis der Vertrauensfrage bei einer außerordentlichen FIA-Generalversammlung in Paris am 3. Juni.

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