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Kaufberatung Familienautos von Mercedes, Opel und Kia

Besser den Van oder den Kombi kaufen?

Testwagen, Gruppenbild Foto: Dino Eisele 37 Bilder

Stimmt es noch, dass ein Familienauto nicht groß genug sein kann, oder sind inzwischen günstigere Kompaktvans mit cleverer Variabilität die besseren Alternativen? Drei Vergleiche zeigen, ob die größeren Kombis den Mehrpreis wert sind.

29.01.2013 Sebastian Renz

Mercedes C-Klasse T-Modell gegen B-Klasse

Nach den Fakten wird das schwer für den Kombi. Das C-Klasse T-Modell kostet 6.500 Euro mehr als die B-Klasse und hat weniger Standardgepäckraum. Zwar verringert sich der Preisunterschied ausstattungsbereinigt auf gut 5.000 Euro, was aber wenig an seiner für einen Kombi eher bescheidenen Packkapazität ändert. Nur dank der hohen Rücksitzlehne und dem serienmäßigen Trennnetz packt sie bis unters Dach mehr als der B. Wer diesen jedoch mit dem optionalen Ladenetz (220 Euro) ordert, kann etwa dieselbe Menge Gepäck mitnehmen, wenn die optional verschiebbare Rückbank etwas vorrutscht. Schwer fällt bei beiden der Kindersitz-Einbau, weil die Isofix-Anker kaum erreichbar sind und die Gurtschlösser in die Sitzbank abtauchen. In der C-Klasse bleibt hinter den Vordersitzen wenig Platz für die Kinderschale. Alles besser in der höheren B-Klasse.

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Vergleich Familienautos Van oder Kombi?
auto motor und sport 02/2013
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Opel Astra Sports Tourer gegen Meriva

Der Kombi gewinnt, da er ausstattungsbereinigt nur gut 300 Euro teurer ist. Weil er für 165 Euro ein richtiges, stramm sitzendes Gepäcknetz bekommt, das sich vor der Rückbank aufspannen lässt und nicht nur hinter den Vordersitzen wie beim Meriva (140 Euro extra). Vor allem aber, weil uns fast das Gepäck ausgeht für den Astra Sports Tourer. Der setzt 41 Zentimeter mehr Außenlänge zwar nicht in ein üppigeres Raumangebot für die Passagiere um, wohl aber in einen tiefen, ebenen, leicht erweiterbaren Laderaum. Da helfen dem Meriva all seine Variabilitätstricks nichts, und auch der ungedrängtere Fond nutzt wenig, weil sich Kindersitze wegen der kurzen Türausschnitte kaum einfacher montieren lassen. Nur wenn die Kinder größer sind oder Sperrgepäck wie Kinderwagen oder Fahrrad nicht mehr mit muss, wird der Meriva zur Alternative.

Kia Cee’d gegen Venga

Unter den kleinen Vans zählt der Venga nicht nur zu den günstigsten, sondern auch zu den cleversten. Für seine 4,10 Meter Außenlänge bietet er einen stattlichen Kofferraum (440 Liter bei abgesenktem Zwischenboden). Der lässt sich zudem tatsächlich vergrößern, weil im Fond selbst bei vorgeschobenen Sitzen noch genügend Raum bleibt. Noch mehr Gepäck könnte der Venga mit einem Trennnetz packen. Das gibt es aber erst mit der Ausstattung Spirit, auch der Cee’d bekommt es nicht serienmäßig. Dennoch passt neben dem Astra nur in den Cee’d das gesamte Testgepäck. Obwohl sich Kindersitze im Venga leichter montieren lassen, bleibt der größere, rund 1.700 Euro teurere Cee’d die erste Wahl für die Kinderwagenzeit

So haben wir getestet

Wie wenig die reine Literangabe des Kofferraumvolumens aussagt, zeigt sich nur in einem Test. Wir überprüfen das wirkliche Ladetalent aller Testwagen mit unserem Standardgepäck – dem Kurzurlaubsbedarf einer Familie mit einem etwa ein- und einem vierjährigen Kind. So sollen neben einem großen und einem kleinen Koffer, einer Tasche und einem Rucksack ein Kinderwagen und ein kleines Fahrrad sicher im Auto verstaut werden. Wie viel kann wirklich mit? Wie gut und wo sich Kindersitze befestigen lassen, checken wir mit einem Isofix-Kindersitz für Kinder ab etwa drei Jahren und einer Babyschale. Darüber hinaus bewerten wir die Variabilität daraufhin, ob sie im Alltag echten Nutzen bringt.

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