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Fehlerhafte Airbags

Takata unter Vertuschungsverdacht

Airbag, Crashtest, Fahrer-Airbag Foto: Hersteller

Über 12 Millionen Airbags weltweit müssen wegen technischer Probleme ausgetauscht werden. Der japanische Hersteller Takata wusste angeblich schon 2004 von den Problemen, versuchte aber diese zu vertuschen, meldet die "New York Times".

10.11.2014 Uli Baumann

Die betroffenen Airbags könnten entweder nicht auslösen oder beim Auslösen zahlreiche Splitter verstreuen. Nach Informationen der "New York Times" wusste Takata schon 2004 von den Problemen, erste Rückrufe wurden aber erst 2008 gestartet.

Interne Untersuchungsergebnisse vernichtet

Nach dem Medienbericht wurden 2004 bei Takata verschiedene ältere Airbags intern in streng geheimen Tests untersucht. Die Ergebnisse sollen dabei so eindeutig gewesen sein, dass Rückrufe unausweichlich erschienen. Takata ließ die Ergebnisse kurzerhand vernichten.

Als Ursache für die defekten Airbags wurden Qualitätsprobleme ausgemacht. Takata hatte Mitte 2000 neue Großkunden dazugewonnen und stand unter enormem Produktions- und Lieferdruck.

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