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Fehlerhafte Takata-Airbags

BMW ruft in den USA 840.000 Autos zurück

BMW X1, Cockpit Foto: Karl-Heinz Augustin

Nach Audi, VW und Mercedes muss jetzt auch BMW in den USA 840.000 Fahrzeuge verschiedener Baureihen wegen defekter Takata-Airbgas in die Werkstätten zurückrufen.

15.02.2016 Uli Baumann

Schon im Mai 2013 musste BMW weltweit 220.000 Modelle des alter 3ers (E46) wegen möglicherweise defekter Takata-Airbags zurückrufen, nun folgen rund 840.000 Modelle aktuellerer Baureihen auf dem US-Markt.

Betroffen vom Rückruf sind Modelle der 1er-Reihe aus dem Bauzeitraum 2008 bis 2013, 3er BMW aus dem Bauzeitraum 2006 bis 2013, X1 aus dem Zeitraum 2013 bis 2015, X3 aus dem Zeitraum 2007 bis 2010, X5 aus dem Zeitraum 2007 bis 2013 sowie X6-Modelle aus dem Bauzeitraum 2008 bis 2014.

Millionen Autos von Takata-Problemen betroffen

Mit den Takata-Airbags gibt es seit Jahren große Probleme. Sie können wegen technischer Mängel unvermittelt auslösen und bei der Explosion Teile der Verkleidung durch den Innenraum des Fahrzeugs schleudern. US-Ermittler gehen von mindestens zehn Todesfällen im Zusammenhang damit aus. Von den fehlerhaften Airbags des japanischen Herstellers sind des Weiteren Autos von Fiat/Chrysler, Honda, Ford, VW, Audi, Mercedes und Mazda betroffen. Allein in den USA sind rund 17 Millionen Autos in die Rückrufe involviert.

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