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Feinstaubschlucker ohne Erfolg

Foto: dpa

So einfach lässt sich Feinstaub nicht entfernen - ein Feldversuch von Ludwigsburg und einem Filterspezialisten zur Senkung der hohen Feinstaubbelastung in der Stadt ist gescheitert. Die zwei Filtrationsanlagen hätten nicht die erhoffte Wirkung erzielt, sagte der Fachbereichsleiter für Sicherheit und Ordnung, Gerald Winkler, am Freitag (28.7.).

28.07.2006

"Die gereinigte Fläche war einfach zu klein." Die an der vierspurigen Hauptverkehrsstraße von Ludwigsburg aufgestellten Maschinen sollen nun abgebaut werden. Ludwigsburg weist mit die höchsten Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte in Baden-Württemberg auf.

Der Filterspezialist Mann+Hummel hatte mit seinen zwei rund 2,6 Meter hohen und etwa 690 Kilogramm schweren Anlagen seit Februar versucht, für frische Luft in der Barockstadt zu sorgen. Nach anfänglich positiven Werten mussten die Experten aber erkennen, dass "DustClean" zwar eine ausgereifte Innovation ist - als geeignetere Einsatzorte kommen aber eher Tunnel oder geschlossene Räume in Frage. "Wir reinigen definitiv und sorgen für staubfreie Luft", betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung von Mann+Hummel, Dieter Seipler. Die gereinigte Fläche gehe aber nicht über fünf bis acht Meter hinaus.

Die Anlage funktioniert denkbar einfach: Luftmengen von 2.000 bis 4.000 Kubikmetern pro Stunde werden angesaugt und die Konzentration von Staubpartikeln in einem so genannten Abströmkanal auf weniger als zwei Mikrogramm pro Kubikmeter verringert. Die Maschine filtert neben Schwebestaub bis zu einer gewissen Größe auch alle anderen in der Luft schwebenden Schmutzpartikel und Fremdkörper aus.

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