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Ferdinand Piëch: Seine Meilensteine, seine Autos, seine Coups

In der aktuellen Führungskrise hat Ferdinand Piëch eine Niederlage erlitten, ausgerechnet an seinem 78. Geburtstag. Eine Rückschau auf seine Autos und seine Coups, denn Piëch hat VW zu dem gemacht, was es heute ist.

Ferdinand Piëch ist ein Technik-Narr, ein Besessener

Ein Multi-Marken-Konzern, der vom Kleinwagen über Luxuskarossen, Supersportwagen, Motorrädern und schweren Lkw nahezu alles baut, was Räder hat. Er, der gelernte Maschinenbau-Ingenieur war immer schon ein Besessener, ein Autonarr und Technikfreak – und er hatte Visionen und Stehvermögen. Freunde und Feinde bekamen das immer zu spüren. 1998 kaufte er Rolls-Royce samt Bentley, holte im gleichen Jahr Lamborghini und Bugatti in den Konzern, unter ihm stieg VW bei Scania im Jahr 2000 ein.

2006 kantete er den unliebsamen Konzernchef Bernd Pischetsrieder aus dem Amt, in der Übernahmeschlacht mit Porsche 2008/2009 drehte er kurzerhand den Spieß um und verleibte den Sportwagenbauer als 10. Marke dem Konzern ein. Ein Jahr später übernimmt VW die Mehrheit an der italienischen Designschmiede Italdesign Giugiaro bis schließlich 2011 bei der lange vorbereiteten Mehrheitsübernahme des Lkw-Bauers MAN sein taktisches wirtschaftliches Geschick nochmals deutlich zu erkennen war. So en passant kam dann noch mit Ducati die erste Motorradmarke unter das VW-Dach.

Vom 1-Liter-Auto über den Quattro-Antrieb bis zum W12-Supersportwagen

Aber auch technisch hat Ferdinand Piëch dem Konzern und seinen Marken den eigenen Stempel aufgedrückt. Er schob den Fünf-Zylinder-Ottomotor an und entwickelte den ersten Fünfzylinder-Dieselmotor, der in einen Pkw-eingesetzt wurde. Als Audi-Boss brachte er den Quattro-Antrieb auf die Straße und stieß mit dem Audi V8 in die Oberklasse vor.

Sportlichkeit und Leichtbau vereinte er 1991 in der Audi Spyder Quattro und im gleichen Jahr im W12-Renner Avus. Der Vorstoß ins Premium- und Luxussegment traf in seinem Umfeld nicht immer auf Zustimmung. Trotzdem boxte er nach drei spektakulären Studien den Veyron durch und trat 2002 mit dem VW Phaeton erstmals im Oberklassesegment an. Und dass der gebürtige Österreicher auch sparen kann, zeigte er höchstpersönlich mit dem 1-Liter-Auto, das er medienwirksam 2002 zur Hauptversammlung von Wolfsburg nach Hamburg fuhr.

In unserer Fotoshow zeigen wir die weitere Meilensteine des einflussreichsten Automanagers.

hw

Foto

Martini Racing

Datum

17. April 2015
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