Unverwechselbar auch der Preis des 550 LM: Ab 90.000 Pfund, umgerechnet 129.683 Euro, gibt es das Tuning-Kit. Es beinhaltet eine Leistungssteigerung des Serien-V12 mit 485 PS um 35 Pferdchen sowie eine Steigerung des maximalen Drehmoments von 568 auf 600 Nm. Weitere 17 Mehr-PS werden durch ein modifizierte Sportabgasanlage ereicht. Auf der Gewichtsseite haben die Briten den 550 LM um mehr als 300 Kilo auf jetzt 1.400 Kilo erleichtert. Das Ergebnis: Der Ferrari geht im Vergleich zum Serienmodell in 3,9 Sekunden von Null auf 100 km/h - 0,4 Sekunden schneller. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 330 Sachen liegen. Das Original kommt auf 320 km/h, das Rennpendant (mehr als 600 PS und mehr als 700 Nm Drehmoment) sogar nur auf Tempo 310. Für die Verzögerung der Sonderedition sorgt eine AP-Sportbremsanlage, des Weiteren wurde das Ferrari-Fahrwerk angepasst..
Sport-Ledersitze und Rennjacke
Auch optisch braucht sich der 550 LM Limited Edition nicht hinter seinem Renn-Bruder zu verstecken. Der riesige Heckspoiler und der Diffusor fallen ebenso sofort ins Auge, wie die Carbon-Motorhaube mit der großen Lufteinlass-Öffnung und den seitlichen Kiemen. Den Kontakt zur Straße halten 19 Zoll große OZ-Leichtmetallfelgen in Mehrspeichen-Optik mit Michelin-Bereifung. Die neue Frontschürze, die Seiten-Schweller sowie weitere Karosserieteile sind aus leichtem Kevlar und Carbon gefertigt. Als Lackierung gibt es die offiziellen Rennfarben: Miami Red und High Gloss Black.
Auch im Inneren hat der Tuner "aufgeräumt: Das Interieur ist in Leder, Alcantara und Carbon gehalten. Leichtbau-Sportsitze mit Sport-Gurten mussten der Serienbestuhlung weichen. Ein neuer Tachometer, ein neues Lenkrad sowie eine leicht nach unten versetzte Mittelkonsole geben Fahrer und Beifahrer das richtige Renn-Feeling. Außerdem wird das Paket noch durch ein Fahrerinformationssystem, ein Becker Navigationssystem, ein Kofferset sowie eine Renn-Jacke abgerundet.




