Ferrari 575 Superamerica: Auf Klapp-Tour

Ein Jahr vor dem Produktions-Ende des 575 M Maranello bringt Ferrari eine Superamerica-Variante auf den Markt - eine Reminiszenz an die 50er und 60er Jahre und der Versuch, mit dem leistungsgesteigerten Hardtop-Coupé Käufer zu locken.

Unter der Haube des 575 arbeitet der bekannte, 5,75 Liter große Zwölfzylinder, jedoch mit einem Output von 540 statt der üblichen 515 PS - Scaglietti lässt grüßen. Als Höchstgeschwindigkeit sollen 320 km/h drin sein, lediglich die Spurtzeit von 4,2 Sekunden entspricht genau der Zeitspanne, die auch das Serienmodell von Null auf 100 km/h braucht. Der Grund: Das, was den Superamerica auszeichnet, das Dach. Der komplizierte Dachaufbau wiegt alleine satte 60 Kilogramm und lässt das Gesamtgewicht des neuesten Ferrari-Sprosses auf 1.790 Kilogramm anschwellen.

Salto rückwärts in zehn Sekunden

Dafür hat es das transparente Glasdach auch in sich. Per Knopfdruck lässt es sich elektrochromatisch in fünf Stufen dimmen - innerhalb von einer Minute. Wer statt romantischer Abgeschiedenheit lieber die Öffentlichkeit sucht, kann das Dach innerhalb von zehn Sekunden öffnen. Dabei vollführt es einen halben Salto rückwärts und liegt schließlich bündig auf dem Kofferraumdeckel auf. Im Gegensatz zu anderen Cabrio-Konzepten wird dadurch das Gepäckraumvolumen nicht reduziert.

Seine Publikumspremiere feiert der 575 M Maranello Superamerica auf dem Auto Salon in Detroit im Januar 2005. Wer ihn besitzen will, muss rund 20 Prozent mehr ausgeben als für das Coupé, darüber hinaus kann das Cabrio auch mit dem Handling-Paket GTC zum Preis von 22.620 Euro mit einem strafferen Fahrwerk und einer stärkere Bremsanlage sowie 19-Zoll-Leichtmetallfelgen aufgerüstet werden.

Einen ausführliche Vorstellung des Ferrari Superamerica lesen Sie in Heft 25 von auto motor und sport, das ab heute (24.11.) im Handel ist.

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hwi

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