Ferrari 599 GTO auf der Peking Motor Show 2010

Der schnellste Straßen-Ferrari aller Zeiten

Ferrari 599 GTO

Er ist der Schnellste seiner Zunft, er ist streng limitiert und er trägt einen berühmten Namen. Der Ferrari 599 GTO ist nach Unternehmensangaben der schnellste Straßen-Ferrari aller Zeiten. Seine Weltpremiere feiert der Über-Ferrari auf der Auto China 2010 in Peking.

Der Ferrari 599 GTO soll sich zu einer Top-Speed von über 335 km/h aufschwingen und in Fiorano eine Rundenzeit von 1,24 Minuten realisieren. Ein Ferrari Enzo aus dem Jahr 2000 erreichte bei auto motor sport-Messungen allerdings schon 355 km/h und der Ferrari 430 Scuderia soll in Fiorano bereits im Jahr 2007 eine Rundenzeit von 1,23.9 erreicht haben. Doch genug der Statistiken.
Der GTO stürmt in 3,35 Sekunden von null auf 100 km/h Der Ferrari 599 GTO, der auf dem Ferrari 599XX aufbaut, will als konsequente Sportableitung des 599 verstanden wissen. Dazu senken zahlreiche Leichtbaukomponenten - dünnere Scheiben und dünneres Alublech - das Trockengewicht auf 1.495 Kilogramm, mit einer Leistung von 680 PS liegt das Leistungsgewicht des GTO bei 2,2 kg/PS. Fahrfertig wird der GTO mit 1.605 Kilogramm angegeben. Die 100 km/h-Marke soll der GTO in 3,35 Sekunden erreichen. Das maximale Drehmoment des Sechsliter-V12-Aggregats liegt bei 620 Nm. Vom 599XX übernommen wurde auch das automatisierte F1-Sechsgang-Getriebe, das Gangwechsel in nur 60 ms erlauben soll. Den Durchschnittsverbrauch des nach Euro 5 eingestuften Motors gibt Ferrari mit 17,5 Liter (411 g/km CO2) an. Das adaptive GTO-Fahrwerk setzt auf  stäkere Stabis, kürzere Federn und eine elektronische Vernetzung mit den Fahrdynamiksystemen. Virtueller Renningenieur fährt mit Markant macht den 599 GTO die stark perforierte Karosserie. Rund um die Radhäuser und auf der Motorhaube sollen zahlreiche Kühlluftöffnungen die Brems- und Motorabwärme effektiv abführen. Neue Spoiler vorne und hinten sowie ein neuer Diffusor mühen sich um mehr Abtrieb. Um eine ausreichende Verzahnung mit der Fahrbahn kümmern sich Michelin-Sportpneus auf 9,5x20 Zoll-Felgen vorn und 11,5x20 Zoll-Felgen auf der Hinterachse. Die Reifendimensionen betragen 285/30 vorn und 315/35 hinten. Verzögert wird der Ferrari 599 GTO von einer Brembo-Keramikbremsanlage mit 398er-Scheiben vorn und 360er Discs an der Hinterachse. Und damit der Fahrer stets darüber informiert ist wie flott er wirklich unterwegs ist, sorgt ein Virtual Race Engineer im Cockpit. In den Genuss des Renningenieurs kommen allerdings nur 599 ausgewählte GTO-Eigner, denn mehr Fahrzeuge sollen nicht gebaut werden. Einen Preis blieb Ferrari allerdings noch schuldig.
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Uli Baumann

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