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Ferrari 812 Superfast

F12-Nachfolger mit 800-PS-V12-Sauger

Ferrari 812 Superfast Foto: Ferrari 19 Bilder

Seit 2012 ist der Ferrari F12 in der aktuellen Form am Start. 2015 gab es als Nachschlag den Ferrari F12 TdF. Jetzt kommt die große Modellpflege für den Frontmotorsportler, der künftig Ferrari 812 Superfast heißen wird.

16.02.2017 Uli Baumann 9 Kommentare Powered by

Ferrari hat sein V12-Topmodell komplett überarbeitet. geblieben ist das Frontmotorkonzept und der frei saugende V12-Motor. Ansonsten blieb kaum ein Stein auf dem anderen. Sogar der Name hat sich geändert. Aus dem F12 wird der Ferrari 812 Superfast (intern "F152M"). Premiere feiert der neue Sportwagen auf dem Genfer Autosalon.

Gedacht ist das neue Modell für Kunden, die sich den stärksten und exklusivsten Ferrari der Serie wünschen, einen kompromisslosen Sportwagen, der ihnen auf der Straße wie auf der Rennstrecke ein berauschendes Fahrerlebnis bietet und gleichzeitig doch so komfortabel ist, dass sie ihn rundum genießen können. Aha.

Ferrari 812 SuperfastFoto: Ferrari
"Lidstriche" über den Scheinwerfern und eine neu gestaltete Front.

Mehr Hubraum und mehr Leistung

Für viel Genuss wird sicherlich der auf 6,5 Liter Hubraum aufgebohrte V12-Motor sorgen, der nun satte 800 PS und ein maximales Drehmoment von 718 Nm an den Start bringt. Wer will, darf den V12 auf bis zu 8.500/min. jubeln lassen. Das maximale Drehmoment liegt zwar erst bei 7.000/min. an, ab 3.500/min sollen aber bereits 80 % davon erreicht sein. Neben der Hubraumaufstockung sorgt auch die Kombination aus Direkteinspritzung und variablen Saugrohren für das Powerplus.

Geblieben ist das Doppelkupplungsgetriebe, das allerdings auf neue Übersetzungen setzt sowie auf weiter verkürzte Schaltzeiten getrimmt wurde. Im Bestfall soll der trocken 1.525 kg schwere Ferrari 812 Superfast in 2,9 Sekunden auf Tempo 100 sprinten. Die Höchstgeschwindigkeit liegt jenseits der 340 km/h. Der Normverbrauch wird mit 14,9 Liter angegeben.

Ferrari 812 SuperfastFoto: Ferrari
Das Cockpit des neuen Ferrari 812 Superfast

Nachgelegt wurde auch bei den Fahrdynamiksystemen. Wie schon der Ferrari 488 erhält nun auch der 812 Superfast die Driftoption, zudem eine elektrische Servolenkung. Mit an Bord sind auch die mitlenkenden Hinterräder, die das Handling des Ferrari 812 Superfast verbessern sollen.

Komplett überarbeitete Optik

Natürlich darf sich der neue Ferrari 812 Superfast auch optisch deutlich von seinem Vorgänger abheben. Eine neue Frontschürze mit schwarz vergittertem Kühlermaul geht in eine neu gezeichnete Motorhaube nun ohne zentralem Lufteinlass über. Flankierend schmiegen sich die neuen LED-Scheinwerfer in die weit ausgestellten Kotflügel. Die Flanken erhielten eine neue Kontur und vor allem große Luftauslässe hinter den Vorderrädern, der durch die Motorhaubenöffnungen angeströmt werden. Neu sind auch die durchströmten C-Säulen.

Ferrari F12tdf Limited EditionRennstrecken-Performance für die Straße

Das Heckfenster weist deutliche Einzüge auf. Statt zwei prägen nun vier runde Rückleuchten die Heckansicht. Der T-förmige Zuschnitt zum Diffusor wurde aufgegeben. Das Heck zeigt sich nun horizontal aufgeteilt. Geblieben sind vier fette Auspuffendrohre, die einen neuen Diffusor in die Mitte nehmen. Die neue Karosserieform setzt zudem auf aktivbe Aeroelemente. Aktive Klappen vorne am Unterboden und die hintere Flanke mit ihrem neuen Luft-Bypass sollen so zur Erhöhung des Abtriebs beitragen.

Im Innenraum stechen besonders die neu sortierten Lüftungsdüsen ins Auge. Statt drei teilen sich nun nur noch zwei Düsen und die neue Infotainmentanzeige die Armaturenbrettmitte. Modifiziert wurden auch das Lenkrad, das Kombiinstrument sowie die weiteren Bedienelemente.

Ein Marktstarttermin für den neuen Ferrari 812 Superfast wurde ebensowenig genannt wie ein Preis.

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achja, @ Rennteam, nicht jeder hersteller muss alles nachmachen was andere tun, für Ferrari ist es auch keine schande, weder diesel, noch viertürer, noch SUVs, noch heckmotoren zu bauen.
mit Boxster/Cayman und 918 gibt es doch schon zwei Porsche-mittelmotorsportler, im Elfer wird der motor auch immer weiter vorgerückt, beim RSR für die GT-LM sind motor und getriebe schon gedreht worden, irgendwann wird in der serie dasselbe erfolgen.
da ein 911 schon bis über 600 PS leistet, wäre es kannibalisierung, würde Porsche jetzt ein weiteres, ähnlich starkes, ähnlich teures mittelmotorsportler anbieten.
das ist schliesslich der grund, wieso Boxster und Cayman auf 4zylinder umgestellt werden mussten.
aus ähnliche marketingsgründe gibt es (noch?) kein Panamera als zweitürer, der 911 ist für Porsche rückgrat aber gleichzeitig fluch, er ist viel zu gut um ersetzt zu werden, und viel zu vielseitig um interne konkurrenz zuzulassen.
und nicht nur von diese ausgereiftheit und flexibilität, sondern immer noch auch von so viel wiedererkennungswert können alle andere hersteller weiterhin nur träumen.
Ferrari und Porsche machen beide alles richtig, jeder nach seine ganz eigene art, und das ist gut so.

naja... 17. Februar 2017, 18:03 Uhr
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