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Ferrari-Auktion

Ferrari Leggenda e Passione mit Rekordpreisen

Foto: Ferrari 16 Bilder

Die Auktion "Ferrari Leggenda e Passione" in Maranello brachte Rekordpreise für die Edel-Klassiker und Automobilia. Den höchsten Preis erzielte ein 330 TRI/LM Testa Rossa Spyder von 1962.

23.05.2007 Powered by

Bei dem letzten Le Mans-Siegerauto mit Frontmotor von Phil Hill und Olivier Gendebien fiel der Hammer erst bei sieben Millionen Euro. Damit lag der Erlös zwar am oberen Ende des Estimate (sechs bis sieben Millionen Euro), jedoch weit unter den von Experten geschätzten zehn Millionen Euro, die den seltenen Renner zum teuersten Auto gemacht hätten.


Die Auktion fand am Tag der Mille Miglia Preisverleihung statt. So hatten auch die Teilnehmer genügend Zeit, das von Brescia nur knapp 200 Kilometer entfernte Maranello zu erreichen. Es wurden 35 hochkarätige Ferrari versteigert, darunter vier Formel 1 Boliden. Jedes Lot war zuvor von Ferrari Classiche auf seine Authentizität überprüft worden.

Renngeschichte treibt Preis nach oben

Besonders die Ferrari mit Renngeschichte waren begehrt. Sie wechselten für mehrere Millionen Euro ihre Besitzer: Ein 340/375 Berlinetta Competizione wurde für 4,2 Millionen Euro verkauft, ein 340 MM Touring erzielte 2,35 Millionen Euro.

Der Ferrari 248, das Dienstfahrzeug von Felipe Massa aus der Formel 1-Saison 2006 brachte 1,65 Millionen Euro. Auf dem Modell fuhr Michael Schumacher seine letzte Formel 1-Saison. Dass Schumacher sein Auto als Abschiedsgeschenk von Ferrari bekam, dürfte zudem den Erlös des Massa-Fahrzeugs mit in die Höhe getrieben haben.

Eine wahre Bieterschlacht fand bei der Auktion eines 1971er Daytona Spider statt, die erst bei über einer Million Euro endete. Die Farbgebung (gelbe Lackierung und schwarze Innenausstattung) erhöht die Exklusivität - nur 22 der insgesamt 121 Spyder waren in der "giallo-fly" getauften Farbe lackiert.

"Günstiges" Rallyeauto

Ein roter 599 GTB Fiorano, mit dem Ferrari 2006 erstmals an der Panamerican 20.000 teilnahm, brachte verhaltene 300.000 Euro. Dabei ist der V12-Bolide in seinem originalen Rallye-Ornat und der für die Anden-Rallye nötigen Höherlegung wirklich ein ganz seltenes Exemplar - nur zwei dieser Rallye-Ferrari wurden hergestellt.

Begehrte Automobilia

Aufmerksamkeit erregte neben den faszinierenden Fahrzeugen die Versteigerung der Ferrari-Automobilia. Besonders für die Formel 1-Stücke wurde fleißig geboten. So brachte ein Formel 1-Lenkrad von 2005 mehr als 63.000 Euro und damit mehr als ein Ferrari 328 GTS von 1986, der schon für 44.000 Euro zu haben war. Ein 1:2-Modell des F2004 ging für knapp 50.000 Euro über den Auktionstisch und Michael Schumachers Helm mit Unterschrift war einem Fan fast 22.000 Euro wert.

Poster für 15.000 Euro

Ein Poster für den Grand Prix von Kuba 1958 wurde für 15.000 Euro versteigert und war damit teurer als sein Gewicht in Gold. Das Estimate lag bei 800 bis 1.000 Euro. Das Rennen in Havanna wurde legendär, weil Juan-Manuel Fangio auf Kuba kurzzeitig gekidnapped worden war. Seine Signatur und ein Foto von Fangio bei dieser Unterschrift erklären den hohen Betrag.

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