Optisch ganz im Zeichen des 612 Scaglietti - gezeichnet wurde das 4,56 Meter lange, und 1,90 Meter breite Modell bei Pininfarina - zeigt sich der California mit kurzen Überhängen, einer geschwungenen Seitenlinie und einem knackigen Heck im F430-Look. Der Radstand liegt bei 2,70 Meter.
Hingucker hier, die übereinanderstehenden Auspuffendrohre, die den kleinen Diffusor flankieren und die oben aus dem Kotflügel herausragenden runden Heckleuchten. Letztere markieren das Ende eine wellenförmigen Sicke, sie sich bis zu dem vorderen Kotflügel erstreckt.
4,3-Liter-V8, 4,0 Sekunden, 460 PS
Neu ist auch das mehrteilige Hardtop-Faltdach, das sich per Knopfdruck in 14 Sekunden über die 2+2- Passagiere neigen und an der flach stehenden Windschutzscheibe andocken kann. Das Kofferraumvolumen variiert dabei zwischen 260 und 360 Liter.
Unter der Haube wird der California von einem 4,3-Liter-V8 angetrieben, der 460 PS bei 7.500/min. leistet. Nach Ferrari-Angaben soll der Spurt von Null auf 100 km/h in vier Sekunden absolviert werden, dabei arbeitet zwischen Fahrer und Motor ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. In Zeiten von Ökoplakette und Klimakatastrophe gibt Ferrari den CO2-Ausstoß mit 310 Gramm pro Kilometer an.
Als Neuerung ist ein modifiziertes Fahrwerk sowie die aus dem 599 GTB Fiorano bekannte Traktionskontrolle F1-Trac an Bord. Für die Verzögerung sorgt eine Brembo-Kreamik-Bremsanlage, die sich hinter Leichtmetallfelgen in Fünfspeichen-Optik verbirgt. Eine per Knopfdruck aktivierbare Launch Control ermöglicht rennmäßige Ampelstarts.
Für den Innenraum sehen die Italiener ein neues Design vor, Sitze, Lenkrad, Instrumententafel sowie das Infotainment-System wurden für das Modell neu gezeichnet. Zu sehen sein wird der California auf dem Pariser Auto Salon im Herbst 2008 - als Kaufpreis werden rund 165.000 Euro genannt.




