Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Ferrari Finali Mondiali in Monza

Vor rund 45000 Zuschauern bildeten die vielleicht spannendsten Läufe der Ferrari Historic Challenge 2006 einen würdigen Rahmen für Michael Schumachers Auslaufrunde.

07.12.2006 Powered by

Tradition, so bemerkte bekanntlich Gustav Mahler, sei nicht das Hüten der Asche, sondern das Forttragen der Glut. Wie das geht, zeigte Ferrari beim Finale der Historic Challenge in Monza.
Die Rennen der Challenge gehörten zu den spannendsten der gesamten Saison. Bereits im ersten Lauf hielt der Zweikampf zwischen Thomas Bscher und Max Werner in den ehemaligen Werks-Maserati 450 S und 300 S keinen mehr auf den Sitzen. Am Ende triumphierte Werner erstmals über Bschers Achtzylinder, rutschte dafür im zweiten Lauf nach rundenlangen Positionswechseln auf einer Ölspur aus und vergab die Chance auf den Sieg. Dritter wurde jeweils Carlos Monteverde auf Ferrari. Auch bei den Rennen der Monoposto trafen Bscher und Werner aufeinander – Bscher im wunderschönen 250 F Piccolo, in dem Fangio 1958 seine Karriere in Reims beendete, Werner im Zwölfzylinder 250 F, den Behra bereits 1957 in Monza glücklos bewegte. In beiden Läufen musste sich Werner geschlagen geben – erhielt aber hinterher von Ferrari einen Ehrenpreis für seinen Einsatz. Den dritten Podestplatz erkämpfte sich Stefan Schollwöck im Maserati 6CM.
Bei den Rennsportwagen mit Scheibenbremsen, bei denen die gesamte 250er-Palette vertreten war, dominierte in beiden Läufen Patrick Stieger im Ferrari 512M. Und als schließlich Michael Schumacher im Formel 1 ein paar Abschiedsrunden drehte, wird ihm angesichts dieser Veranstaltung wohl erneut bewusst geworden sein, welche einmalige Faszination von Ferrari ausgeht. ml

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Gebrauchtwagen Angebote