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Ferrari GG 50

Selbstbefriedigung

Foto: Italdesign 9 Bilder

Die italienische Designschmiede Italdesign Giugiaro feiert sich mit dem auf der Tokio Motor Show präsentierten Prototypen GG 50 selbst - starteten die Italiener doch im September 1955 ihre formgebenden Aktivitäten in der Autoindustrie. Basis für den GG 50 ist ein Ferrari 612 Scaglietti.

18.10.2005

Technisch blieb das Basismodell dabei nahezu unangetastet, optisch setzte Giugaro allerdings klare Duftmarken, die einer persönliche Prägung aber auch zur Verbesserung der Ergonomie und der Raumausnutzung dienen sollen. An der Front wurden beim Überhang zwei Zentimeter eingespart, die Xenon-Scheinwerfer wurden als vertikale Schlitze ausgelegt und der Ferrari-typische Kühler wird von zwei Lüftungsöffnungen für die Bremskühlung flankiert.

Die Seitenlinie des GG prägen die vorderen Radhausentlüftungen mitsamt einer langgezogenen Sicke bis zur Hinterachse sowie die im Bereich der Hinterräder gekrümmte Gürtellinie.

Am Heck, das um sieben Zentimeter gekappt wurde, dominieren die vier großen LED-Rücklichter und die hohe Abrisskante. Eine Etage tiefer setzen je zwei Doppelendrohre Akzente. Zugang zum durch umlegbare Rücksitze deutlich gewachsenen Gepäckabteil gewährt eine große Heckklappe, die die gesamte Heckscheibe einschließt. Gegenüber dem Basis-Ferrari schluckt der GG mit 270 Liter 30 Liter mehr Gepäck. Bei umgelegter Bank können gar 500 Liter und Güter mit einer Länge von bis zu 1,40 Meter transportiert werden. Platz für diesen Kunstgriff schaffen ein neu konstruierter Tank und eine neu ausgelegte Hinterachsaufhängung.

Im Innenraum modifizierte Giugiaro die Anordnung verschiedener Bedienelemente, wie beispielsweise die Lichtschalter, die auf die Mittelkonsole wanderten. Darüber auf der Mitte des Armaturenbretts wurde ein Navigationssystem implantiert, die Mittelkonsole beherbergt zudem je zwei Staufächer zwischen den vorderen und hinteren Sitzen. Stauraum wurde auch mit großen Türfächern geschaffen, die von Buchenholzapplikationen eingerahmt werden. Ein weiterer Clou des GG 50 sind die absenkbaren hinteren Seitenscheiben, die ein besseres Raumgefühl und mehr Platz beim Einsteigen auf die hinteren Plätze gewähren sollen.

Antriebsseitig setzt der GG 50 weiter auf den 540 PS starken 5,7-Liter-V12 von Ferrari der seine Kraft über ein sequenzielles Sechsganggetriebe auf die Hinterräder im Format 305/35 ZR 20 entlässt. An der Vorderachse wurden Reifen der Größe 245/35 ZR 20 aufgezogen.

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