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Ferrari ist stark vertreten auf der MM 2007

Foto: www.bresciafoto.it 38 Bilder

Traditionell stellen Ferrari einen großen Teil des Starterfeldes. Auch in diesem Jahr stehen wieder einige besondere Exemplare am Start.

08.05.2007 Powered by

Zu den vielen Sportwagen, die das Haus aus Maranello vertreten, gehört der 250 MM Vignale von 1953 (Nr. 149). Ein prächtiger 225 Spider Vignale aus dem Jahr 1952 (Nr. 153) wird von Thomas Gnutti und seiner Frau Silvia Savoldi gefahren: Er erreichte im GP Argentinien mit Ibanez den dritten Platz und nahm an anderen Rennen in Südamerika teil.

Wertvoll ist der 375 MM Spider von 1953 (Nr. 154), der mit Emilio Gnutti (für seine Freunde Chicco) und seiner Ehefrau Ornella im Rennen ist; dieses Fahrzeug wurde mit Scotti am Steuer Zehnter bei der Mille Miglia 1953. Einen röhrenden 240 PS Motor mit 12 Zylindern hat der 250 TDF, Baujahr 1957 (Nr. 189), ein Exemplar, das neben der Mille Miglia an Rennen in Monza, Mugello, der Targa Florio und der Tour de France teilnahm.

Zu den Aushängeschildern der Mille Miglia gehört sicher der 340 America von 1951 mit einer Karosserie von Vignale, mit dem Gigi Villoresi 1951 eine sehr harte Mille Miglia und den Coppa Intereuropa gewann: Auch dieses Jahr wird er von dem Amerikaner John Jack Croul gefahren, und zwar mit der Nr. 194. Fehlen darf auch nicht der 275 Sport Touring, der zum 340 America Nr. 195 wurde und von 1950 bis 54 an der Mille Miglia teilnahm. Mit diesem Barchetta-Typ folgten Ascari, Villoresi, Marzotto, Comotti, Orlandi und Brecchini dem Roten Pfeil.

Prächtig und mächtig ist der 1955er 500 Mondial, mit dem auch dieses Jahr die emilianischen Industriellen Ercole und Marco Caggiati mit der Nr. 204 teilnehmen: Er wurde von fähigen Gentlemen in zahlreichen Gran Prix-Geschwindigkeitsrennen in Europa und den USA gefahren.

Ein anderer 500 Mondial ist die Nr. 340, das Exemplar, mit dem Vittorio Marzotto bei der Mille Miglia 1954 hinter dem Lancia D24 Spider von Ascari Zweiter wurde. Aus der Kollektion von Caggiati stammt auch der 500 TRC von 1957 (Nr. 208), ein Spider mit Karosserie von Scaglietti, der auf Rennbahnen wie Sebring und in Stadtrennen wie Cuba teilnahm.

Mit der Nr. 373 ist das Exemplar 500 TRC aus dem Jahr 1957 vertreten, in dem Köchert nicht nur Zehnter bei der Mille Miglia 1957 wurde, sondern auch bei den 1.000 km Nürburgring triumphierte.

Es war der Mailänder Marchese Gerino Gerini, der mit dem 212 Export bei der Mille Miglia 1951 sein Debüt fuhr und dabei aufgab; der Wagen gelangte in die Kollektion des mehrfach ausgezeichneten Rennfahrers Edoardo Lualdi Gabardi aus Busto Arsizio und des Mailänders Aldo Simonetta, der bei der Freccia Rossa 1955 aufgab: Dank Paolo Casella und Marco Tordelli kehrt er unter der Nr. 210 zur Mille Miglia zurück.

Ein weiteres Schmuckstück Made-by-Ferrari ist der 340 MM - 12 Zylinder, Karosserie Touring, der die Mille Miglia 1953 mit Gigi Villoresi (Startnummer 613, gab wegen Getriebebruch bei Ravenna auf) fuhr und wenige Tage danach mit Mike Hawthorn in Silverstone das Autorennen der Produktion gewann; Roberto Crippa lenkt ihn mit der Nr. 214.

Walter Burani aus der berühmten Modeschöpferfamilie aus Reggio Emilia hat sich für den 750 Monza Spider Scaglietti von 1954 entschieden, mit dem große Fahrer vom Kaliber eines Mike Hawthorn und Desmond Titterington fuhren. Ein weiterer 750 Spider Scaglietti wird von Giuseppe Scalvenzi mit der Nr. 298 gesteuert.

Zu den Sammlern des springenden Pferdchens gehört Gabriele Artom: Der 225 Export Vignale Spider Nr. 260 ist mit einem erstrangigen Piloten verbunden - Antonio Stagnoli, der von Montecarlo bis zur Targa Florio im Rampenlicht stand.

Auch der 166 MM von 1953 konnte nicht fehlen, mit dem Piotti die Mille Miglia 1953 fuhr und der heute dem Amerikaner James Fuchs mit der Nr. 290 anvertraut ist. Die Spanier Juan und Diego Quintano führen den gleichen Ferrari 1953er 625 TF (Nr. 310) ins Rennen, mit dem schon Hawthorn und Gonzales fuhren. Der Brite Ronald Stern fährt den 290 MM Spider Scaglietti von 1956 (Nr. 328), mit dem der große Argentinier Juan Manuel Fangio bei der Mille Miglia 1956 den 4. Platz eroberte.

Mit der magischen Zahl 333 steuert der Amerikaner John McCaw dieses Jahr das Exemplar des 315 S aus dem Jahr 1957, mit dem Piero Taruffi die letzte Mille Miglia am 12. Mai 1957 gewann. In der großen Ferrari-Gruppe fehlt auch nicht der 500 TR von 1956, der mit Monteverdi zahlreiche Bergrennen und die Slalommeisterschaft 1957 fuhr und gewann: Im Innenraum der Nr. 343 sitzen Marco und Francesca Romana Pelizziari.

Mit der höchsten Startnummer 375 tritt der 250 Tour de France von 1957 an, mit dem Luigi Taramazzo die Mille Miglia 1958 und die italienische GT-Meisterschaft, die Coppa Intereuropa und zahlreiche klassische Bergrennen gewann (Trento-Bondone, San Bernardo).

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