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Ferrari

Sorgen um Räikkönens Motor

Foto: Ferrari

Ferrari will nächste Woche entscheiden, ob der Motor in Kimi Räikkönens Siegerauto von Melbourne gewechselt wird. Damit würde der WM-Spitzenreiter beim GP Malaysia am 8. April zehn Startplätze verlieren.

29.03.2007 Michael Schmidt Powered by

Kurz nach dem zweiten Boxenstopp in Melbourne entdeckten die Ferrari-Techniker am Motor von Räikkönen erhöhte Temperaturen. Schuld war ein Leck im Wasserkreislauf. Da der Funk ausgefallen war, wurde Räikkönen per Boxentafel angewiesen, die Drehzahl zurückzunehmen. Im letzten Rennviertel blieb der Finne um 1.000/min unter der Maximaldrehzahl von 19.000/min.

Nach dem Grand Prix wurde der versiegelte Ferrari-V8 sofort nach Maranello zurückgeflogen. Doch die Möglichkeiten, das Triebwerk auf Schäden zu untersuchen, sind begrenzt. Das Reglement erlaubt nur eine Inspektion durch die Kerzenlöcher. Es ist verboten, den Motor zu öffnen oder ihn auf den Prüfstand zu stellen. "Unsere Ingenieure müssen jetzt aufgrund ihrer Erfahrung und ihrem Gefühl entscheiden, wie groß das Risiko ist, den Motor für Malaysia im Auto zu lassen", erklärt ein Ferrari-Sprecher.

Entscheidung vor dem ersten Training

Man wolle aber vor dem ersten Training eine Entscheidung treffen. Theoretisch könnte man mit dem Triebwerk noch die Trainingssitzung am Samstagvormittag bestreiten, um mehr Informationen über den tatsächlichen Zustand des Aggregats zu bekommen. Auf die Strafe hat es keinen Einfluss, wann der Motor vor der Qualifikation getauscht wird. Doch zwischen der freien Trainingssitzung und der Qualifikation sind nur zwei Stunden Zeit.

Ferrari will sich im Falle eines Motorwechsels nicht unter Zeitdruck setzen lassen. Malaysia ist für die Roten kein gutes Pflaster. Im letzten Jahr mussten bei beiden Autos die Motoren gewechselt werden, bei Felipe Massa sogar zwei Mal.

Tests in Sepang verlängert

Massa startete 2006 aus der letzten Reihe, Michael Schumacher vom 14. Startplatz. Auch Kimi Räikkönen kennt das Spiel. Als McLaren-Pilot verlor er 2005 vier Mal zehn Startplätze wegen dem Wechsel des Motors. Doch diesmal kann der Finne ruhig schlafen. Er wäre selbst vom 11. oder 12. Startplatz ein Siegkandidat. Am zweiten Testtag in Malaysia war er um eine halbe Sekunde schneller als die Konkurrenz. Der dritte Tag fand zum Großteil auf nasser Piste statt. Deshalb verlängern die zehn anwesenden Teams den Malaysia-Test um einen Tag und fahren auch am Freitag auf dem GP-Kurs von Sepang.

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