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Ferrari zum kleinen Preis

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Wer träumt nicht davon, einen Ferrari zu besitzen? Motor Klassik sah sich auf dem Ferrari-Markt um und befragte Experten nach Modellen, die derzeit noch günstig sind und einen hohen Gegenwert fürs Geld bieten.

09.07.2007 Bernd Woytal Powered by

Der Traum vom Kauf eines Ferrari endet meist beim Blick in die Geldbörse. Wie ermutigend, ja geradezu verführerisch wirkt da die Meldung des britischen Auktionshauses Barons, das kürzlich einen 400 i in befriedigendem Zustand für lediglich 10.900 Euro versteigert hat. Es gibt sie also doch, die Ferrari zum kleinen Preis.

Um sicher zu gehen, befragen wir dazu einmal die Experten wie zum Beispiel Mario Bernardi. Er handelt eigentlich mit sehr hochpreisigen Ferrari, und sein Showroom in Münden bietet einen faszinierenden Einblick in die Welt der klassischen, hochkarätigen Sportwagen mit dem Cavallino Rampante. Aber er weiß natürlich auch, warum manche Ferrari etwas günstiger sind als andere

Die Klassiker aus den Jahren 1960 und später kosten rund 100.000 Euro

"Die Viersitzer wurden immer etwas stiefmütterlich behandelt", sagt er - und lenkt damit die Aufmerksamkeit auf jenen Zweig der Modellgeschichte, die 1960 mit dem 250 GTE begann. Der 1964 präsentierte 330 GT 2 + 2 trug die Idee vom geräumigen und luxuriösen Ferrari-Coupé weiter - mit dem 365 GT 2 + 2 von 1967 wurde sie perfektioniert. Was die heutigen Preise dieser noch mit klassischer Linie aufwartenden Versionen betrifft, dürfen wir uns keine falschen Vorstellungen machen. Günstig heißt in diesen Fällen unter 100.000 Euro.

Gute Exemplare des sympathisch schlicht gestylten 250 GTE mit dem reizvollen, lackierten Instrumentenbrett und den chromumrandeten Uhren waren vor einiger Zeit noch für 50.000 bis 70.000 Euro zu haben, "mittlerweile sind wir schon bei 80.000 bis 100.000 Euro", so Bernardi.

Auch die 330 GT 2+2 kosten 100.000 Euro

Einen ähnlich großen Preissprung haben die 330 GT 2 + 2 hinter sich. Besonders Topexemplare der zweiten Serie (also mit Einzelscheinwerfern statt den Chinese- Eyes genannten Doppelleuchten) kosten schon mal mehr als 100.000 Euro, was speziell auf die 330 America zutrifft, eine Art Übergangsmodell mit 250 GTE-Karosse und dem Vierliter-Zwölfzylinder des 330. Im Umkehrschluss heißt das also: Die 330 mit Doppelscheinwerfern, die auch noch kein Fünfganggetriebe hatten, sondern Overdrive, sind die günstigsten dieser Modellreihe, während sich bei Exemplaren der zweiten Serie das Fehlen von damaligen Optionen wie Borranis, Servolenkung und Klimaanlage wertmindernd auswirken kann.

Queen Mary - ein super Reiseauto

Preislich einen Hauch unterhalb des 330 GT 2 + 2 rangiert der 365 GT 2 + 2, wegen seiner stattlichen Länge von fast fünf Metern und seiner luxuriösen Ausstattung auch Queen Mary genannt. Reinhard Schürer, der sich in seiner Werkstatt in München schon seit vielen Jahren mit Ferrari befasst, bezeichnet den 365 GT 2+2 als "prima Reisewagen, der vorn und hinten Einzelradaufhängung, ein Fünfganggetriebe sowie serienmäßig eine Servolenkung bietet."

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