Das berichtete das "Wall Street Journal" am Montag (17.8.) unter Berufung auf informierte Personen. Zudem könnte ein weiteres, etwas größeres Fiat-Modell in den USA produziert werden.
Das Werk Toluca Mexiko sei ein guter Standort für die Produktion des Fiat 500, weil man die Autos von dort auch bequem in Süd- und Mittelamerika verkaufen könne, wo die Marke bekannter ist als in den USA, hieß es. In den US-Werken mit ihren höheren Kosten hätte der kleine Fiat den Quellen der Zeitung zufolge auch kaum mit Profit gebaut werden können.
US-Gewerkschaften nicht informiert
Dennoch könnte eine solche Entscheidung Konfliktpotential mit der amerikanischen Automobilarbeitergewerkschaft UAW bergen, die im Zuge der Chrysler-Sanierung zum Mehrheitseigentümer geworden war. Denn die Arbeiter in Toluca werden von einer mexikanischen Gewerkschaft vertreten. Ein UAW-Funktionär sagte der Zeitung, die Gewerkschaft sei nicht in die Mexiko-Pläne eingeweiht gewesen.
Fiat übernahm 20 Prozent an dem aus der Insolvenz hervorgegangenen neuen Chrysler-Konzern und soll dem problembehafteten US-Hersteller mit sparsameren Modellen wieder auf die Beine helfen. Fiat-Chef Sergio Marchionne steht seit Juni auch an der Chrysler-Spitze. Er will auch die zu Fiat gehörende Marke Alfa Romeo auf den US-Markt bringen.






