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Fiat 500 in den USA (Teil 4)

Es lockt der Duft von Benzin und Gummi

Fiat 500, USA , Reportage,  Teil 4 Foto: Dani Heyne 7 Bilder

auto motor und sport kreuzt mit einem beflaggten Fiat 500 durch Amerika. In Teil 4 der Geschichte fahren wir von Memphis nach Indianapolis

04.02.2013 Dani Heyne

Der Fluss schlängelt sich träge durch den verregneten Dienstagmorgen. Der Fiat steht am Ufer von Memphis und richtet als einziger seine Scheinwerfer auf den Mississippi. Zum Abschied gab es gerade eine Tankfüllung und für ein köstliches Frühstück in einem von Elvis Lieblings-Diner. Die freundliche Bedienung hatte sich in den bunten 500 verliebt und extraleckere Pancakes serviert. Dafür wollte sie Infos über das Auto und die Reise - einen Fiat gab es noch nicht in ihrer Familie "Zeit das zu ändern", fügt sie mit einem Augenzwinkern hinzu und wünscht gute Fahrt. Wohin es geht? Nach Norden, den Kühler auf die amerikanische Hauptstadt des Autorennens gerichtet. Indianapolis wir kommen!

Zwischenstopp unterm großen Bogen

Der Zwischenstopp in Saint Louis ist angenehm, denn die Strecke von Memphis nach Indianapolis zieht sich. Das Tor des Westens - so wurde St. Louis einst genannt -  ist an dem riesigen Gateway Arch erkennbar, einem 192 Meter großes Kunstwerkes in Form eines Bogens, der von Eero Saarinen gestaltet wurde und die Innenstadt flankiert. Wer durch Downtown fährt, findet zwischen ein paar Wolkenkratzern liebevolle Cafés und flinke Ordnungshüter (die Strafzettel für Falschparken sind wie überall in den USA sehr teuer). Was dagegen hilft? Weiterfahren! Schnurstracks nach Indianapolis, die Hauptstadt von Indiana. Drei Highlights kündigt der Reiseführer unter dem Kapitel Sehenswürdigkeiten an: ein Kindermuseum, das Indianapolis Museum of Art und die Indianapolis Speedway Hall of Fame". Dreimal dürfen Sie raten ...

Besuch in der Hall of Fame

Um die heilige Stätte des amerikanischen Rennsports zu besuchen, muss man nach Speedway fahren, eine eigene Stadt mitten in Indianapolis. Dass berühmte Autorennen Indianapolis 500 - kurz Indy 500 - findet hier jedes Jahr am Memorial Day, dem letzten Montag im Mai, statt. Die Boliden werden Indycars genannt, der Rennparcours "The Brickyard" - weil die Strecke selbst einst aus Ziegelsteinen aufgebaut wurde. 2008 gastierte hier die Formel 1 zum letzten Mal.

Wer wie wir außerhalb der Saison zu Besuch kommt, sollte direkt  zur Hall of Fame fahren. Jim, ein älterer Mann mit viel Benzin im Blut steht am Eingang und zeigt auf den 500: "Den gibt es doch auch mit richtig Leistung, nicht wahr?" "Richtig."

Jim rät, für die Ausstellung der besten Rennwagen die hier je gefahren sind, mindestens zwei Stunden Zeit einzuplanen.

Nach vier Stunden schütteln wir ihm zum Abschied die Hand. Was uns am besten gefallen hat will er wissen: Der Film im hauseigenen Kino über die Entstehungsgeschichte der Strecke, die Rennwagen natürlich und der Museumsshop. Breit grinsend macht er noch Bild von unserem Flitzer und wünscht gute Reise. Unser nächstes Ziel? Chicago.

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