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Fiat 500 in den USA

Happy End in New York City

Fiat 500, USA , Reportage,  Teil 7 Foto: Dani Heyne 10 Bilder

auto motor und sport kreuzt mit einem beflaggten Fiat 500 durch Amerika. In letzten Teil der Geschichte fahren wir über Washington nach New York.


28.02.2013 Dani Heyne

Den Straßen in Washington geht es nicht gut, fast überall rumpelt der Fiat durch Schlaglöcher. Ärgerlich. Nur rings um das weiße Haus sind die Teerteppiche einigermaßen gepflegt. Trotzdem kommt es nicht zu einem Erinnerungsfoto, die Ordnungshüter scheinen Kameras riechen zu können, noch bevor man sie überhaupt aus der Tasche geholt hat. Also laufen wir zu Fuß bis an den Zaun der Obamas und werfen einen Blick auf den Gemüsegarten der First Lady. Sehr ordentlich.

Ähnlich wie in unserer Hauptstadt ist das Zentrum von Washington gut mit Cafés und Bio-Supermärkten versorgt. Die politische Elite nimmt allerdings wenig Notiz vom beflaggten 500, die Touristen dafür umso mehr. Fast bei jedem Stopp befindet sich der kleine Italiener im Sucher von Handykameras, ihre Besitzer wollen wissen, ob dies eine ausgefallene Stadtrundfahrt sei - keine schlechte Geschäftsidee ... Wir erklären allen geduldig den Hintergrund des Ganzkarossen-Aufklebers und besuchen vor der Weiterfahrt nach New York noch einen Militärfriedhof, der natürlich mit dem Auto befahren werden darf. Vermutlich wegen der Ausdehnung. Es ist absurd und traurig zu sehen, wie viele weiße Grabsteine hier in den vergangenen zehn Jahren aufgestellt wurden. 

Kurz vor New York wird es historisch 

Trenton ist ein verschlafenes Nest, das auf den ersten Blick nicht viel mehr zu bieten hat als einen Autohändler und zwei Fast-Food-Tempel. Nach zehn Minuten Suche parkt der bunte 500 vor der eigentlichen Sensation des Ortes - der ältesten Pizzeria Amerikas. "Papa's Tomato Pies" serviert seit 1912 - und ist bis heute in Familienbesitz. Wir probieren ein Stück und verstehen, warum das Restaurant noch heute beliebt ist. Mhhh.

Am Abend empfangen uns die Glastürme von Manhattan wie eine Ansammlung Leuchttürme im Nebel. Überall ist großer Trubel, Autos hupen auf drei Spuren, Menschen laufen, tanzen und joggen über die Gehwege, Geschäfte, Galerien und Bars verzaubern. Manhattan ist eine eine Welt für sich mit viel Glas und viel Show. Ein teures Pflaster, auf dem der 500 nicht unentdeckt bleibt. Jeder Dritte scheint beim Anblick der fahrenden Nationalflagge kurz inne zuhalten, sein Handy zu zücken oder den Daumen nach oben zu recken. Lächeln inklusive.

11.000 Meilen ohne Probleme

In New York kennen sie ihn, den kleinen Fiat. Viele fragen, ob es eine neue Ausstattungslinie sei. Und ob wir auch so zufrieden über den Verbrauch sind. Sind wir. In den letzten 55 Tagen ist der kleine Turbo-Vierzylinder von Los Angeles nach New York geschnurrt, auf 11.000 Meilen. Rund 6,4 L/100 km haben dem 500 dabei gereicht. Ausfälle? Gab es genau so wenig wie Ölverbrauch. Dafür unvergessene Augenblicke - zu sehen, wie sich die Nation der Autodinosaurier wandelt und mittlerweile auch einem Fiat 500 zujubelt, ist großartig. Sicher werden die Pickups nicht aussterben, aber die Menschen hat die Botschaft des beflaggten 500 erreicht: Kleine Autos können viel Spaß machen. 

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