Fiat 500L auf dem Autosalon Genf 2012: Panda-500-Kombi kommt Ende 2012

Fiat 500L Auto-Salon Genf 2012

Fiat wird auf dem Autosalon in Genf den neuen Fiat 500L präsentieren. Der Marktstart des auf der weiterentwickelten Punto-Plattform basierenden Fiat 500L ist für das letzte Quartal 2012 geplant.

Nach dem Fiat 500 und dem Abarth sowie dem Cabrio wird der Fiat 500L (L steht für large = groß) das vierte Modell der Baureihe sein. Nach dem Willen von Fiat soll das neue Variante den Raum eines MPV mit dem Style eines kleinen SUV und den Abmessungen eines Kleinwagens verbinden. Der neue 500L misst 4,14 Meter in der Länge und 1,78 Meter in der Breite. Die Höhe gibt der Autobauer mit 1,66 Meter an. Im Vergleich dazu kommt der Fiat 500 auf 3,55 Meter Länge, 1,62 Meter Breite und 1,48 Meter Höhe.

Für den Viertürer stehen in Europa zunächst zwei Benzinmotoren und ein Dieselaggregat zur Verfügung. Bei den Ottomotoren wird es den 0,9-Liter Twinair mit 85 PS in der Turbo- und der Start-Stopp-Version geben. Des Weiteren gesellt sich ein 1,4-Liter 16V mit 100 PS dazu. Auf der Selbstzünderseite ist der aus dem Fiat 500 bekannte 1,3-Liter Multijet mit Start-Stopp und 95 PS im Programm.

Der neue Fiat 500L präsentiert sich als eine Mischung aus Fiat 500 und Fiat Panda und will Opel Meriva oder Ford B-Max Konkurrenz machen. Augenfällig, die übereinander angeordneten Scheinwerfer und Nebelscheinwerfer sowie der große Kühlerschlund mit dem querenden Stoßfänger. Die Kotflügel sind à la Fiat Panda kräftig ausgestellt. Eine große Zierleiste dominiert die Seitenansicht. Am Heck zeigen sich ein Dachkantenspoiler sowie rundliche, in die Kotflügel hereingezogenen Leuchten.

Fiat 500L mit viel Platz für die Fond-Passagiere

Exklusiv zeigen unsere Erlkönig-Bilder auch den Innenraum des neuen Fiat 500L. Das Lenkrad stammt vom Fiat Panda, die Mittelkonsole trägt einen neuen Look. Für die hinteren Passagiere scheint der 500L auf den ersten Blick recht viel Kopffreiheit zu bieten - wenngleich das Kofferraumvolumen nicht besonders üppig ausfallen wird. Integrierte Kopfstützen lassen zumindest einen ordentlichen Blick nach hinten zu.

Fiat L0 mit Panda-Motorisierung

Motorseitig wird sich der Fiat 500L bei den Aggregaten des Fiat Panda bedienen dürfen. Als sicher gilt, dass vom Modell eine Abarth-Version aufgelegt wird, eine Allradversion gegen Aufpreis ist ebenfalls denkbar. Ansonsten wird lediglich die Vorderachse angetrieben. Der Fiat 500L wird im serbischen Werk Kragujevac, 140 Kilometer von Belgrad entfernt, gebaut.

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Holger Wittich

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