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Fiat Argenta 2000 i.e. Ewiger Ladenhüter

Foto: -

Als Fiat 1972 den 132 als Nachfolger des 125 präsentierte, war die Enttäuschung groß. Seltsam unausgegoren wirkte das Auto – im Design unnötig japanisch, in den Fahreigenschaften kritisch.

01.03.2007 Alf Cremers Powered by

Lahmer Doppelnocker
Selbst das Temperament der einst so spritzigen 1600er und 1800er Doppelnocker enttäuschte. Fortan war der 132 das Schlusslicht in sämtlichen Mittelklasse-Vergleichstests. Bereits 1974 folgte die erste große Revison des glücklosen Italieners. Das machte ihn besser, aber nicht gut.

Ab 1977 hieß er Fiat 132 2000, und spielte dann mit üppigen Velourspolstern und All-Inclusive-Ausstattung die Rolle des Fiat-Flaggschiffs.

Ein hoffnungsloser Fall
Als 130-Nachfolger machte er sich mit Schmalspur-Karosserie und kurzem Radstand lächerlich. 1982 goss man bei Fiat die bittere Rezeptur noch einmal auf, riesige Scheinwerfer machten die schlanke Karosse mit den schmalen Rädern endgültig zur Farce.

Immerhin verschwand der dickbauchige Tank aus dem Kofferraum. Doch Fiat gab nicht auf. Zwei Jahre vor dem Debüt des Croma reifte der harmonisch geliftete Argenta zum besten 132 aller Zeiten.

Aber es half nicht: Eine Sportlimousine wie der 125 wurde er nie.

  • Bauzeit: 1982 - 1986.
  • Motor/Antrieb: DOHC-Vierzylinder, 1995 cm3, 122 PS bei 5300/min, Hinterradantrieb.
  • Fahrwerk: Doppel-Querlenker-Vorderachse, hinten Starrachse an Schraubenfedern, Längslenkern und Querlenker.

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