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Fiat-Chef streicht Investitionen

Reaktion auf schlechten EU-Absatz

Fiat Logo Foto: Hersteller

Der italienische Autobauer Fiat streicht seine Investitionen in Europa wegen der schwierigen Marktbedingungen um 500 Millionen Euro zusammen.

15.06.2012 dpa

Die Kürzung betreffe das laufende Jahr, sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne am Donnerstagabend (14.6.) auf der jährlichen Veranstaltung der Europäischen Autokonzerne in Madrid. Der Fiat-Chef steht derzeit als Präsident an der Spitze des europäischen Branchenverbands ACEA.

Im Mai musste Fiat auf dem EU-Automarkt einen erneuten Rückschlag hinnehmen, der Absatz sank um zwölf Prozent. Damit gehörten die Italiener zu den größten Verlierern. Fiat leidet besonders unter der Schwäche des Heimatmarktes. Aufs Jahr gesehen liegt der Absatzrückgang von Fiat in der EU bei 17,8 Prozent.

Rote Zahlen ohne Chrysler

Fiat hält derzeit 58,5 Prozent an dem US-Autobauer Chrysler und will damit die Abhängigkeit vom europäischen Automarkt senken. Fiat werde weniger als 200 Millionen Euro für die Aufstockung des Anteils an dem US-Unternehmen auf 61,8 Prozent zahlen, sagte Marchionne.

Der einstige Pleitekandidat Chrysler hat unter Fiat-Regie ein starkes Comeback hingelegt. Ohne die Chrysler-Gewinne hätte der italienische Autobauer im ersten Quartal rote Zahlen geschrieben.

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