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Fiat-Chrysler vor Ausverkauf

FCA prüft verschiedene Optionen

Fiat Chrysler Automobiles Logo Foto: FCA

Medienberichten zu Folge ist der Autobauer Fiat-Chrysler (FCA) wieder verstärkt auf der Suche nach einem Partner. Nach den Chinesen sei jetzt Hyundai für eine Allianz im Gespräch. Derzeit werden verschiedene Optionen geprüft.

29.08.2017 Uli Baumann 7 Kommentare

Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne sucht seit Jahren nach einem Käufer oder einem potenten Partner für sein Unternehmen. Marchionne hatte schon vor Jahren versucht mit dem US-Autogiganten GM anzubandeln. GM hatte diesen Vorschlag aber abgelehnt. Zwischenzeitlich soll auch der Volkswagenkonzern als Partner im Gespräch gewesen sein.

Hyundai als möglicher Partner

Aktuell wird der koreanische Autobauer Hyundai-Kia als möglicher Partner für Fiat-Chrysler gehandelt. FCA-Boss Sergio Marchionne soll schon erste Kontakte geknüpft haben, berichtet die „Asia Times“ am 25. August. Die Koreaner folgen auf die Chinesen, deren angebliches Interesse bei der Trump-Administration wohl auf heftigen Widerstand gestoßen sei. Eine mögliche Übernahme durch Chinesen wäre wohl durch die Regierung blockiert worden.

Wie die Automobilwoche Anfang August berichtete, habe Fiat-Chrysler (FCA) ein Angebot eines chinesischen Interessenten abgelehnt, weil die Kaufsumme zu niedrig war. Das Angebot soll nur knapp über dem aktuellen Marktwert gelegen haben.

Welcher chinesische Autobauer konkret an FCA interessiert war, bleibt unklar, in Frage kämen Dongfeng, Great Wall, Zhejiang Geely oder Guangzhou. Die Guangzhou Automobile Group und Geely haben beide schon ein Kaufinteresse dementiert. Great Wall hingegen hat mittlerweile ein Kaufinteresse bestätigt. Das erstreckt sich allerdings ausschließlich auf die Marke Jeep. Stellungnahmen von FCA oder anderen chinesischen Herstellern liegen bislang nicht vor.

Alfa, Maserati und Ferrari werden nicht mitverkauft

Terrafugia TF-X Flugauto Das unbekannte Geely-Imperium Volvo, Lotus, Terrafugia, Lynk & Co.

Sollte ein Deal mit den Chinesen zu Stande kommen, wären nur die FCA-Marken Jeep, Ram, Chrysler, Dodge und Fiat im Angebot enthalten. Die Marken Alfa Romeo, Maserati und Ferrari sollten bei der Exor Holding verbleiben, die von der Agnelli-Familie kontrolliert wird.

Wie die Automobilwoche weiter berichtet, wäre für die Chinesen eine Übernahme von FCA aus mehreren Gründen interessant. Die chinesische Regierung drängt ihre Autobauer seit Langem, durch Übernahme ausländischer Firmen Technologie zu erwerben und neue Märkte zu erschließen. Vor allem auf dem nach China zweitgrößten Automarkt der Welt, den USA, würden die Chinesen gern mehr verkaufen. Eine Übernahme von dort bekannten Marken wie Chrysler, Ram und Jeep könnte ihnen schnell zu mehr Erfolg verhelfen.

Maserati und Alfa doch zu verkaufen

Wir die Nachrichtenagentur Bloomberg am 23. August 2017 meldet, prüft man bei Fiat-Chrysler nun doch auch den Verkauf der Marken Alfa Romeo und Maserati sowie des Komponentengeschäfts. Analysten schätzen den Wert der Luxusmarken auf bis zu sieben Milliarden Euro, den des Komponentengeschäfts auf bis zu fünf Milliarden Euro. Mit dem Verkauf der beiden Marken könnte sich FCA auf den Massenmarkt konzentrieren und so leichter einen Partner finden.

Nach den jüngsten Planspielen wolle FCA an Marken Fiat, Chrysler, Ram Trucks oder Dodge festhalten. Dies gelte auch für Jeep. Eine Entscheidung dürfte so oder so aber nicht vor Ende 2018 fallen.

Fiat-Chrysler (FCA) gilt derzeit als siebtgrößter Autobauer der Welt und beschäftigt rund 235.000 Mitarbeiter weltweit. 2016 lag der Umsatz bei rund 111 Milliarden Euro, der Nettogewinn bei 1,8 Milliarden Euro.

Neuester Kommentar

Was soll ich sagen Kurt Kötel...

Das Globalisierungs-Karussell dreht sich weiter und weiter...

Allerdings debil kann man nur werden wenn da was ist.

Haste echt Schwein gehabt. ;-)

huehn.ams 29. August 2017, 19:26 Uhr
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