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Fiat D

Absatz-Plus-Plan 2006

Foto: Fiat 7 Bilder

Nach schwierigen Jahren und häufigem Wechsel im Management hat sich der Autokonzern Fiat in Deutschland für 2006 ehrgeizige Ziele gesetzt. Der Absatz soll nach den Worten des neuen Vorstandschefs der Fiat Automobil AG, Werner Frey, um ein Drittel auf 120.000 Fahrzeuge klettern.

15.12.2005

Motor des Aufschwungs würden die vor kurzem eingeführten Volumenmodelle Fiat Grande Punto und Alfa Romeo 159 sein. Bis 2008 seien im Rahmen einer Produktoffensive 150.000 Einheiten angepeilt, sagte Frey am Mittwochabend (14.12.) in Frankfurt. In diesem Jahr musste Fiat noch Rückgänge von mehr als zehn Prozent hinnehmen. "Wir wollen 2005 sehr schnell beenden", meinte Frey.

Der deutsche Fiat-Chef räumte ein, dass die schleppenden Geschäfte einige Händler in finanzielle Schwierigkeiten gebracht hätten. Die Marken Alfa Romeo und Lancia seien 2005 mit nur 11.000 beziehungsweise 2.600 Neuzulassungen auf "Tiefpunkten" angekommen. Der Marktanteil von Fiat, Alfa Romeo und Lancia im hart umgekämpften deutschen Automarkt sei auf 2,3 Prozent gefallen. Etwas erfreulicher sieht es bei den Transportern aus, wo das Unternehmen auf einen Marktanteil von 8,0 Prozent kommt.

Fiat hatte sich bereits ein straffes Kostensenkungsprogramm verordnet und die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland von 300 auf 250 verringert. Seit 2000 wurde fast jährlich der Vorstandschef ausgetauscht. Freys Vorgänger Stephan Winkelmann hatte das Unternehmen verlassen, um den Chefposten beim italienischen Sportwagenhersteller Lamborghini zu übernehmen.

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