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Fiat Deutschland

Angst vor Kürzungen

Foto: Fiat

Die deutsche Tochter des italienischen Automobilherstellers Fiat befürchtet nach Worten von Deutschland-Chef Klaus Fricke Investitionskürzungen.

19.12.2003

Er sehe die Gefahr, dass in der Konzernzentrale in Turin im Zuge des allgemeinen Sparplans die Investitionen in das deutsche Händlernetz und der deutsche Kommunikationsetat erneut gekürzt würden, sagte der Chef der Fiat Automobil AG am Donnerstagabend (18.12.) in Frankfurt vor Journalisten.

Eine Kürzung wäre laut Fricke jedoch ein "strategischer Fehler". Fiat habe in der Händlerorganisation in Deutschland ein schweres Defizit und leide zudem unter einem enormen Imageschaden. Das Händlernetz in Deutschland sei in den vergangenen Jahren systematisch zurückgefahren worden. Nun müsse es wieder aufgebaut werden. Derzeit gebe es hierüber rege Verhandlungen mit der Zentrale in Italien, sagte Fricke weiter. Auch wichtige Automärkte wie Frankreich, Großbritannien und Spanien müssten gestärkt werden, forderte der Manager.

Dabei erhofft sich Fricke Unterstützung vom neu ernannten Chef von Fiat Auto, dem früheren Audi- und Volkswagen-Manager, Herbert Demel. Von dem Österrreicher verspreche er sich die "Sensibilität für den Markt", sagte der Fiat-Deutschland-Chef.

Deutschland-Ergebnis stimmt

Gleichzeitig gab Fricke für das Jahr 2003 in Deutschland die Rückkehr in die Gewinnzone und einen gesteigerten Umsatz bekannt. Die Höhe des Gewinns wollte der Manager allerdings nicht nennen.

Informationen aus Unternehmenskreisen zufolge rechnet Fiat in Deutschland in diesem Jahr mit einem operativen Gewinn zwischen 35 und 40 Millionen Euro nach einem Verlust von etwa 38 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Beim Umsatz geht die Tochter des italienischen Autoherstellers laut Fricke von 1,70 Milliarden Euro nach 1,65 Milliarden Euro im Vorjahr aus. Der Absatz ist in 2003 nach Unternehmensangaben um etwa 1,5 Prozent auf knapp 89.650 Pkw gesunken. Inklusive der Transporter habe sich allerdings ein Absatzplus in Deutschland von 0,6 Prozent auf etwa 126.130 Fahrzeuge ergeben.


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