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Fiat

Fricke gibt auf

Foto: Fiat

Der Vorstandschef der Fiat Deutschland AG, Klaus Fricke, verlässt das Unternehmen. Er lege auf eigenen Wunsch sein Amt als Vorstandsvorsitzender zum 31. Januar 2004 nieder, teilte der Konzern am Freitag (23.1.) in Frankfurt mit und bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Der Nachfolger des 51-jährigen wird der 39-jährige Stephan Winkelmann.

26.01.2004

Winkelmann ist seit 2001 für denösterreichischen Markt und seit Mai 2003 zusätzlich für die Schweiz verantwortlich. Der deutsche Manager ist bereits seit 1994 in verschiedenen Funktionen in den Bereichen Marketing und Vertrieb für Fiat Auto tätig gewesen.

Spekulationen zufolge liegt der Grund für das Ausscheiden von Fricke in unterschiedlichen Auffassungenüber die Zukunft des Unternehmens. Fricke habe sich gegen Fiat-Grauimporte aus Italien und Frankreich gewehrt und sich damit Feinde bei der italienischen Konzernmutter gemacht.

Fricke dankt ausdrücklich Händlern

Klaus Fricke selbst sagte zu seinem Ausscheiden: "Ich habe mich sehr gerne für Fiat Auto engagiert und danke meinen italienischen und deutschen Mitarbeitern sowie den Händlern für ihren starken Einsatz in der gemeinsamen Sache."

Deutschland ist Fiats wichtigster Auslandsmarkt. Fricke amtiert seit September 2002. Unter seiner Führung hatte Fiat Deutschland 2003 einen operativen Gewinn von 35 Millionen Euro erzielt.

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