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Fricke vor dem Aus

Foto: Fiat

Klaus Fricke, Vorstandsvorsitzender der Fiat Automobil AG in Frankfurt, wird nach einem Pressebericht das Unternehmen verlassen. Wie die Online-Ausgabe des "Manager Magazins“ mitteilt, stehe die Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages kurz bevor.

21.01.2004

Ein Nachfolger werde gesucht. Der 51-Jährige, der seit September 2002 im Amt ist, konnte weder den Absturz der Fiat-Marktanteile stoppen noch das Image des italienischen Autobauers aufpeppen. Der Marktanteil sei seit 1996 von 4,7 auf 2,5 Prozent geschrumpft. Ein weiteres Manko, so das "Manager-Magazin“, ist "der stets auf Profilierung und Öffentlichkeitswirkung bedachte Fricke“, der es offenkundig nicht schaffe, "konstruktiv mit den Italienern zusammenzuarbeiten.“

Des Weiteren stoße der gelernte Betriebswirt bei den Verantwortlichen in Turin auf "äußerstes Unbehagen“, wie er sich in die Medien dränge - und dort nicht immer freundlich über die Konzernmutter spreche. So ließ Fricke im vergangenen Dezember die "Frankfurter Allgemeine Zeitung“ wissen, dass die von der Zentrale vorgesehenen Investitionskürzungen für die deutsche Tochter ein "fataler Fehler" sei. Solche Äußerungen verstoßen - nicht nur bei Fiat - gegen den Comment.

Bereits im Herbst 2003, noch bevor der neue Fiat-Chef Herbert Demel sein Amt übernahm, wurde Fricke vom Aufsichtsrat nahegelegt, sich nach einem neuen Arbeitgeber umzusehen. Anfang Januar wurden die Signale deutlicher, heißt es in dem Bericht. Doch "die Warnsignale nahm er nicht ernst."

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