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Fiat

GM-Übernahme verschoben

Foto: Fiat; GM

Die italienische Autogruppe Fiat hat sich mit ihrem amerikanischem Partner General Motors (GM) auf eine Verschiebung der im Jahre 1999 ausgehandelten Put Option geeinigt.

27.10.2003

Dies teilte Fiat am Sonntagabend (26.10.) mit. Die Put Option sieht vor, dass die Italiener 80 Prozent von Fiat Auto an den US-Geschäftspartner verkaufen können. Dem neuen Abkommen zufolge wird Fiat die Put Option zwischen 24. Januar 2005 und 24. Juli 2010 ausüben, statt zwischen 24. Januar 2004 und 24. Juli 2009 wie bisher vereinbart war.

Klare Beziehungen

"Die Beziehungen zwischen den beiden Gruppen werden klarer", sagte Fiat-Präsident Giuseppe Morchio. Das neue Abkommen bezeuge die Absicht der beiden Autokonzerne, ihre im Jahr 2000 eingeleitete Kooperation fortzusetzen und auszubauen. Nach Angaben von Morchio wird Fiat nun ein Jahr Zeit haben, um ihre Beziehungen zu GM neu zu definieren. In diesem Zeitraum werde Fiat seinen Sanierungsplan umsetzen können. Ab 15. November wird der Ex-Chef der Magna Steyer, Herbert Demel, das Ruder der Fiat-Autosparte übernehmen.


Der US-Konzern besitzt bereits 20 Prozent an dem italienischen Automobilbauer. Beobachter hatten es für unwahrscheinlich gehalten, dass Fiat 2004 die Put-Option ausüben würde. GM selbst habe angesichts des Lochs in ihrer Pensionskasse überhaupt kein Interesse daran, die restlichen Anteile an Fiat zu erwerben, hieß es. GM hatte angeblich bereits Rechtsanwälte eingesetzt, um zur Streichung der Put Option zu gelangen, hatten italienische Medien berichtet.

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