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Fiat in den USA

Chrysler bestimmt erste Fiat-Händler

Fiat 500 BEV, Detroit, NAIAS Foto: Harald Hamprecht

Fiat startet bald auf dem US-Markt. Die örtliche Schwestermarke Chrysler hat damit begonnen, die ersten Händler für den italienischen Autohersteller zu bestimmen. Bis zum Ende des Jahres soll das Vertriebsnetz stehen. Dann soll Fiat in 119 Regionen der USA vertreten sein - vorerst allerdings nur mit dem Kleinwagen Fiat 500.

20.10.2010

Das kompakte Auto im Retrodesign soll eine Lücke im Chrysler-Modellprogramm schließen und an die Erfolge des konkurrierenden Mini aus dem Hause BMW anknüpfen. Vertriebsmanager Peter Grady sprach am Mittwoch (20.10.) von einem großen Interesse der Chrysler-Händler an dem Kleinwagen. Zudem hätten einige externe Händler die Hand gehoben.

Händler gegen Fiat-Auflagen

Ganz so ruckelfrei wie dargestellt läuft die Fiat-Einführung allerdings nicht. Händler hatten über die Konditionen für den Fiat-Vertrieb gemurrt. So war eine der Auflagen, extra Verkaufsräume einzurichten. Das geht ins Geld - und nach dem Krisenjahr 2009 mit der Chrysler-Beinahepleite sind viele Händler blank.
 
Fiat kontrolliert Chrysler nach dessen überstandener Insolvenz. Der Italiener Sergio Marchionne führt beide Unternehmen in Personalunion. Die Verkaufszahlen steigen seit einigen Monaten wieder, bislang hat Chrysler aber noch kein Geld verdient. Der Fiat 500 wird im mexikanischen Chrysler-Werk Toluca gebaut.

Kleinwagenboom wird von Experten bezweifelt

Fiat ist die fünfte Marke im Konzernverbund neben Chrysler, Dodge, Jeep und den Ram-Trucks. Viele Experten bezweifeln, dass die kleinen Autos italienischer Bauart bei den US-Kunden ankommen. Denn die stehen eher auf riesige Geländewagen, Pick-up-Trucks und Limousinen.
 
Der Kleinwagen-Boom aus Zeiten hoher Spritpreise ist abgeflaut, seitdem Benzin wieder billiger ist. Der Liter kostet in den USA umgerechnet etwa ein Viertel des deutschen Preises. Die Mini-Verkäufe schrumpfen und der Absatz des Mercedes-Zweisitzers Smart ist regelrecht eingebrochen.

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