Dem Thema Downsizing nähern sich die Italiener mit einem 0,9 Liter großen Turbo-Benziner-Zweizylinder mit "Multiair"-Einspritzung. Die Leistungsausbeute soll dabei zwischen 90 und 110 PS liegen. Die Multiair-Technik arbeitet bei der Ventilsteuerung mit elektrohydraulischen Aktuatoren, die den Einsatz von Nockenwellen überflüssig machen. Fiat verspricht ein gegenüber konventionellen Motoren um zehn Prozent erhöhtes Drehmoment und ein verbessertes Ansprechverhalten, bei gleichzeitiger Verbrauchsreduzierung um zehn Prozent. Zudem sollen die Emissionswerte halbiert werden. Zuerst eingesetzt wird dieses Aggregat im neuen Fiat 500 und später dann im neuen Panda.
Neu ist auch ein 1,8-Liter-Benzindirekteinspritzer mit vier Zylindern und einem Leistungsspektrum von 190 bis 230 PS. Besonders von den Alfa-Fans sehnsüchtigst erwartet ist eine neue V6-Benziner-Generation, die die von Holden-GM geerbten aktuellen Generation vergessen machen soll. Die neuen Motoren sollen mit 3,0 bis zu 3,5 Liter Hubraum antreten und zwischen 250 und 350 PS bereitstellen.
Als goldenen Mittelweg zwischen automatisierten Schaltgetrieben und Automatikschaltboxen hat nun auch Fiat das Doppelkupplungsgetriebe ausgemacht, das künftig flächendeckend in die Modellpalette einziehen soll.
Fiat: Kleiner Turbo und Doppelkupplung
Der italienische Autohersteller Fiat hat jetzt einen Ausblick auf kommende Antriebskomponenten gegeben. In Entwicklung befinden sich Turbo-Benziner, Turbo-Diesel, eine neue V6-Generation sowie ein Doppelkupplungsgetriebe.
Autor: uba



