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Fiat kommt bei Sanierung der Autosparte voran - Verlust gesenkt

Foto: Fiat

Fiat kommt dank der massiven Sparmaßnahmen bei der Sanierung seiner angeschlagenen Autosparte voran. Im zweiten Quartal reduzierte Fiat Auto den operativen Verlust auf 88 Millionen Euro.

28.07.2005

Im Vorjahresquartal waren noch rote Zahlen von 238 Millionen Euro angefallen. Der Konzern erwirtschaftete einen Gewinn von 217 Millionen Euro gegenüber einem Fehlbetrag von 246 Millionen Euro im Jahr davor. Dies ging jedoch auf die letzte Zahlung von General Motors (GM) aus der Auflösung einer Kaufverpflichtung für die Autosparte in Höhe von 419 Millionen Euro zurück, räumte Fiat am Donnerstag ein.

Der Konzernumsatz verbesserte sich leicht auf 12,05 Milliarden Euro von zwölf Milliarden Euro im zweiten Quartal 2004. Die Erlöse der Autosparte kletterten um 2,4 Prozent auf gut fünf Milliarden Euro. Fiat greift bei seiner seit langem defizitären Autosparte mit einem harten Sparprogramm durch. Bei dem Ziel, die Verluste von Fiat Auto in diesem Jahr um 500 Millionen Euro zu drücken, liege man im Plan. Im vergangenen Jahr schrieb die Sparte rote Zahlen von 820 Millionen Euro. "Die positiven Ergebnisse zeigen, dass unser Industrieplan erste Früchte trägt", teilte die Gruppe mit. Es herrsche "vorsichtiger Optimismus" für die Zukunft.

Jetzt setzt der Konzern seine Hoffnungen auf den neuen Fiat Punto, der Anfang September vorgestellt wird. Der Konzern hoffe, mindestens 360.000 Modelle pro Jahr zu verkaufen: "Umfragen haben ergeben, dass das Fahrzeug vom Markt sehr gut aufgenommen werden wird", hieß es weiter. Der Absatz fiel im zweiten Quartal um 4,8 Prozent auf 433.000 Autos.

Im gesamten ersten Halbjahr verbesserte der Fiat-Konzern den Umsatz ein Prozent auf 22,8 Milliarden Euro. Der Gewinn betrug 510 Millionen Euro nach einem Minus von 638 Millionen Euro vor einem Jahr. Zu der Fiat-Gruppe gehören unter anderem auch der Elektronik-Zulieferer Magneti Marelli, der Anlagenbauer Comau sowie die Produktion von Industrie- und Landwirtschaftsfahrzeugen.

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