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Fiat-Konzern

Weitere Verkäufe möglich

Foto: Fiat

Der Turiner Fiat-Konzern schließt im Rahmen seiner Sanierungsstrategie den Verkauf weiterer Unternehmensteile nicht aus. Auch könnten neue Kapitalspritzen nötig sein, um den seit Jahren angeschlagenen Konzern wieder vollständig auf Kurs zu bringen.

02.07.2004

So hieß es in einer Dokumentation von Fiat für die amerikanische Börsenaufsicht SEC. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen unter anderem Geschäftsteile wie die Versicherungssparte Toro, den Flugzeug-Sektor Fiat Avio und die Verbraucherkredit-Tochter Fidis veräußert, um Geld in die Kassen zu bringen und sich wieder auf das Kerngeschäft mit Autos zu konzentrieren. Konkrete Pläne gebe es jedoch noch nicht, zitierte die Zeitung "Corriere della Sera" am Freitag (2.7.) einen Fiat-Sprecher.

Am 26. Juli will die neue Fiat-Führung unter Präsident Luca Cordero di Montezemolo die Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2004 vorlegen. Im ersten Quartal hatte das Unternehmen ein überraschend gutes Ergebnis präsentiert: Der operative Verlust der Gruppe ging auf 158 Millionen Euro zurück, nach 342 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die seit Jahren krisengeschüttelte Autosparte konnte ihr Minus von 334 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 192 Millionen Euro eindämmen. Bis Ende 2004 will Fiat den Bilanzausgleich erreichen.

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