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Fiat-Neuheiten 2005

Punto- und Croma-Nachfolger

Foto: Computer-<br>Retusche: Quattroruote 3 Bilder

2005 wird für Fiat ein besonders wichtiges Jahr, denn da stehen die Erneuerung des Punto (Projektnummer 199) sowie das Debüt des neuen großen Fiat (Projekt 194, New Large) an.

23.01.2004

Beide Modelle profitieren von gemeinsam mit GM entwickelten Technik-Komponenten. So basiert der Punto auf der Plattform des nächsten Opel Corsa (Projekt X 4400), der große Fiat ruht auf der Epsilon-Plattform des Vectra/Signum.

Da Fiat von unten den neuen Panda nachgeschoben hat, dem mit dem Microcar 2007 ein noch kleineres Auto folgen wird, darf der Punto größenmäßig zulegen. Die Länge wächst um sechs Zentimeter auf 3,90 Meter, die Höhe um zwei Zentimeter auf 1,50 Meter, während der Radstand (heute 2,46 Meter) nur um wenige Millimeter gestreckt wird.

Keine Design-Experimente beim neuen Punto

Wie die Computer-Retuschen zeigen, geht Fiat wie bei Panda und Idea keine Design-Experimente ein – der Multipla-Schock sitzt noch zu tief. Die zwei- und viertürig angebotene Schrägheck-Limousine präsentiert sich in der Neuauflage runder als der kantig gestylte Vorläufer. Als Charakteristikum erhalten bleiben die hochgesetzten Rückleuchten. Auch der Innenraum wird nicht mit Styling-Mätzchen aufwarten. Die Rundinstrumente mit Analog-Anzeige sind klassisch vor dem Fahrer und nicht zentral auf der Armaturentafel angeordnet.

Neu auf dem Antriebssektor ist ein automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe. Als Motoren stehen vier Benziner von 1,2 (60 PS, alternativ auch mit Gasbetrieb) bis 1,7 Liter Hubraum (130 PS) und vier Turbodiesel von 1,3 (70 PS) bis 1,9 Liter (150 PS) zur Wahl.

Während sich Fiat angesichts der Popularität des Punto und des viel versprechenden Starts des Panda im Kleinwagensegment kaum Sorgen machen muss, bereitet der ohnehin schon verzögerte Einsatz des Croma-Nachfolgers New Large Ende 2005 intern bereits Kopfschmerzen. Denn im Segment der oberen Mittelklasse hat sich die Marke schon immer schwer getan – verschärfend kommt hinzu, dass diese Klasse über ganz Europa hinweg in den letzten fünf Jahren einen Zulassungsrückgang von rund 20 Prozent zu verzeichnen hatte.

Croma-Nachfolger vorerst nur in einer Karosserie-Version

Just in diese Delle hinein platziert Fiat sein neues, noch zu benamendes Topmodell – freilich nicht mehr als klassische Limousine, sondern wie Opels Signum mit Kombi-Heck und multivariablem Innenraum. Formal wirkt der große Fiat von hinten wie eine Kreuzung aus Kombi, Van und SUV. Die Fondpassagiere sitzen höher als die vor ihnen platzierten Insassen. Der Ladeboden bietet im Tiefgeschoss Zusatz-Stauräume.

Um den frontgetriebenen Croma-Nachfolger preislich nicht zu weit oben platzieren zu müssen, sind vorerst nur quer eingebaute Vier- und Fünfzylindermotoren (100 bis 195 PS) als Benziner und Turbodiesel vorgesehen. Ein V6 fände unter der Motorhaube freilich auch Platz.

New Large und Punto sind die Eckpfeiler einer Modelloffensive von Fiat, die bis 2008 mehr als ein Dutzend Neuerscheinungen hervorbringt. Für 2004 stehen neben der Idea-Einführung noch der allradgetriebene Panda 4x4 und das Multipla-Facelift an. 2005 kommen neben Croma-Nachfolger und Punto die Abarth-Version des Panda, das Doblò-Facelift und der lang ersehnte kleine Geländewagen. 2006 sind ein Punto Kombi sowie die Neuauflage von Stilo und Multipla geplant. 2007 folgen das Debüt des Microcar, des neuen Ulysse und eines SUV-ähnlichen Crossover-Modells auf Large-Basis. Und für 2008 ist unter anderem die Erneuerung des Doblò vorgesehen.

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