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Fiat Sedici

Kleines SUV mit neuem Gesicht

Fiat Sedici

Das kleine SUV Fiat Sedici bekommt ein Facelift und Euro 5-Motoren. Günstigstes Allradmodell ist der Fiat Sedici 1.6 16V 4x4, der ab 18.090 Euro beim Händler steht.

23.10.2009 Powered by

Es muss ja nicht gleich die Schönheitsklinik sein. Von Zeit zu Zeit ein paar neue Kla­motten und etwas Sport, und schon sieht man frischer und jünger aus. Nach dem Motto haben auch Fiat und Suzuki ihre baugleichen Offroader Se­dici und SX4 aufgepeppt. Unter dem Blechkleid des von Suzuki entwickelten Modells bleibt im Prinzip alles wie bis­her. Außen haben die Fiat-De­signer nur an der Front Hand angelegt. Der Sedici trägt sei­nen Grill nicht mehr so groß und tief nach unten runter ge­zogenen, sondern gibt sich zu­geknöpfter. Die Lamellen sind kleiner geworden und in einen Übergang aus Blech integriert. Dadurch kommt das kleine SUV edler daher.

Ein Zweiliter-Turbodiesel ersetzt das alte 1,9-Liter-Triebwerk des Fiat Sedici

Unter der Motorhaube hat sich dagegen einiges getan. Ein Zweiliter-Turbodiesel ersetzt das alte 1,9-Liter-Triebwerk. Der neue Selbstzünder leistet nun 135 statt bislang 120 PS und soll ohne Allradantrieb nur 4,9 Liter/100 km verbrauchen. Das entspricht einer Reduzie­rung um 1,4 Liter, und das lohnt sich nicht nur an der Tankstelle: Die CO2-basierte Kfz-Steuer sinkt dadurch um 74 auf nur 208 Euro pro Jahr.

Teurer wird der Fiat Sedici trotz der Neuerungen nicht

Sparen kann aber auch, wer einen Benziner bestellt. Der 1,6-Liter erfüllt ebenso wie der Diesel jetzt die Euro 5-Norm, leistet 120 statt bislang 107 PS und verbraucht dennoch einen halben Liter/100 km weniger. Der CO2-Ausstoß sinkt dadurch auf 143 g/km. Teurer wird der Sedici trotz der Neuerungen nicht. Die beiden Ausstattungslinien Dynamic (ab 15.590 Euro) und Emotion (ab 17.190 Euro) bleiben im Preis nahezu unverändert. Die höchste Ausstattungslinie Lu­xury legt dagegen von 21.000 Euro auf 21.290 Euro zu. Ein Radio mit integriertem MP3-Player sowie eine Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer gehören aber nun zum Serien­umfang. Außerdem rollen Se­dici in den Ausstattungslinien Emotion und Luxury serienmäßig auf 16-Zoll-Leichtme­tallrädern vom Band - ein weiteres Indiz dafür, dass der kleine Offroader von seinen Kunden offenbar lieber auf as­phaltierten Straßen als im Ge­lände bewegt wird.

Fiat Sedici als Fronttriebler und mit Allradantrieb erhältlich

Den Sedici gibt es weiterhin sowohl als reinen Fronttriebler wie auch mit einem elektro­nisch gesteuerten Allradan­trieb. Drückt der Fahrer den Knopf  "Auto", schickt das An­triebssystem im Bedarfsfall Kraft an die Hinterachse. Für steile Anstiege gibt es ein Mit­teldifferenzial, das ebenfalls per Knopfdruck gesperrt wer­den kann.  ESP ist beim Fiat erst mit der mittleren Aus­stattungslinie "Emotion" bestellbar und nur bei der höchsten Serie - beim japanischen Schwestermodell SX4 dagegen gehört ESP in allen Versionen zum Serienumfang. Zudem steht die 1,6-Liter-Allradvariante bei Suzuki schon ab 17.400 Euro in der Preisliste. Vielleicht auch ein Grund dafür, warum der Suzuki SX4 in Deutschland bislang beliebter war als der italienische Bruder. Im vergangenen Jahr wurden hierzulande 7.009 Suzuki SX4 neu zugelassen, vom Sedici waren es lediglich 2.547.

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