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Fiat

Top drei der Importeure im Visier

Foto: Fiat

Nach einer starken Aufholjagd in diesem Jahr will der italienische Autokonzern Fiat bis 2008 drittgrößter Importeur in Deutschland werden. "Die Top drei sind unser Ziel", sagte der Vorstandsvorsitzende der Fiat Automobil AG, Werner Frey, am Freitag (29.9.) auf dem Automobilsalon in Paris.

04.10.2006

Die Importmarke Nummer eins sei unangefochten der japanische Autobauer Toyota vor den französischen Herstellern Renault und Peugeot. Fiat belegt mit seinen drei Marken Fiat, Alfa Romeo und Lancia derzeit den vierten Platz und hat einen Marktanteil von drei Prozent.

"In den ersten neun Monaten haben wir schon fast soviele Autos verkauft wie im gesamten Vorjahr", sagte Frey. Von Januar bis September setzte Fiat rund 84.000 Autos und leichte Nutzfahrzeuge ab - 2005 waren es insgesamt nur 87.500 gewesen. Seit Jahresbeginn kletterte der Absatz vor allem dank des Kleinwagens Grande Punto und der Limousine Alfa 159 um gut 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bis 2008 sollen die Verkäufe von 120.000 in diesem Jahr auf 150.000 Einheiten wachsen. Nur für die kleine Schwester Lancia lief es mit einem Absatzminus von knapp 10 Prozent in den ersten acht Monaten weniger gut.

Frey: "Wir haben ein Aufräumjahr hinter uns."

2008 solle Fiat wieder einen Marktanteil von vier Prozent und somit den Stand von Mitte der 90er Jahre erreichen. Getrieben werde das Wachstum von der Modelloffensive. In den nächsten Monaten kommen der Stilo-Nachfolger Bravo und Ende 2007 der Kleinwagen Cinquecento auf den Markt.

"Das Wachstum muss aber profitabel sein", betonte Frey. "Wir geben keine Rabatte um jeden Preis wie manche Mitbewerber." Stattdessen werde Fiat Lücken im Händlernetz schließen und seinen Kundenservice verbessern. Für Wohnmobilfahrer wird zum Beispiel eine Hotline ausgebaut. Fiat suche derzeit 200 Verkäufer für alle Marken.

Die deutsche Fiat Automobil AG werde 2006 zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder aus der Verlustzone kommen und eine "schwarze Null" schreiben. Das sei möglich, weil das unprofitable Mietwagengeschäft reduziert wurde und die Kunden mehr Wagen mit höherwertiger Ausstattung kauften. Der Umsatz soll nach früheren Angaben auf 1,85 Milliarden Euro von 1,35 Milliarden im Vorjahr steigen.

Der angedachte Wandel von einer AG in eine GmbH sei vom Tisch. "Die Kostenvorteile haben sich nach einer Prüfung nicht ergeben", sagte Frey, der seit dem vergangenen Jahr an der Fiat-Spitze in Deutschland steht. Dagegen hatten Ford und Opel ihre Rechtsform aus Kostengrünen bereits vor einigen Monaten in eine GmbH geändert

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