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Fiat-Vertriebsnetz

Hersteller kündigt deutschen Händlern

Fiat stellt die Weichen für die Einführung eines einstufigen Vertriebsnetzes.

Fiat stellt momentan die Weichen für die Einführung eines einstufigen Vertriebsnetzes. Die Konsequenz: Deutschen Händlern wird gekündigt. Für die betroffenen Unternehmen kommt diese Maßnahme überraschend.

07.02.2014 auto motor und sport

Der italienische Autokonzern Fiat krempelt sein operatives Geschäft um. Bis 2016 will der Importeur ein einstufiges Händlernetz einführen. Zu diesem Zweck kündigt der Hersteller die bestehenden Verträge mit seinen rund 400 Vertriebs- und Servicepartnern in Deutschland, berichtet die "Automobilwoche". Wirksam wird die Kündigung zum Februar 2016 - im Rahmen einer zweijährigen Frist.

Qualitative Neuaufstellung

Fiat begründete den für die Händler überraschenden Schritt mit einer qualitativen Neuaufstellung des Geschäftsbereichs. Der Konzern wolle die Premiummarken Alfa Romeo und Jeep auf Händlerebene zusammenführen. Außerdem soll der Haustuner Abarth in seiner Präsenz gestärkt und die Corporate Identity vollständig umgesetzt werden.

Der italienische Konzern plant, im Sommer 2014 neue Händler- und Serviceverträge anzubieten, im Rahmen dessen neue Standards eingeführt werden sollen - darunter auch ein Margensystem, das für eine finanzielle Sicherheit der Partner sorgen soll. Ein konkreter Fahrplan für die Neuaufstellung ist bereits in Arbeit. Diesen will Konzern-Chef Sergio Marchionne Ende April vorstellen, um neue Vertriebspartner für sich zu gewinnen.

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