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Fiat

Weitere Kapitalspritze erwartet

Die Sanierung des krisengeschüttelten Turiner Fiat-Konzerns geht offenbar in die nächste Runde.

03.03.2003

Die Sanierung des krisengeschüttelten Turiner Fiat-Konzerns geht offenbar in die nächste Runde. Nach der Ernennung Umberto Agnellis zum neuen Präsidenten des Unternehmens am vergangenen Freitag, kamen am Montag (3.3.) die Führungsspitzen der beiden Fiat-Finanzholdings Ifi und Ifil zusammen. Es werde erwartet, dass bei den Treffen eine Kapitalerhöhung für die angeschlagene Autosparte in Höhe von 250 Millionen Euro beschlossen wird, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Die Agnelli-Familie hält über die beiden Familienholdings 34 Prozent an Fiat.

Die Aktien von Ifi und Ifil waren bereits am Morgen vom Handel an der Mailänder Börse ausgesetzt worden. Die Titel sollten in Erwartung einer Mitteilung, die voraussichtlich am Abend verbreitet wird, den ganzen Tag nicht gehandelt werden, hieß es.

Fiat hatte am vergangenen Freitag die Geschäftszahlen für 2002 mit Verlusten von vier Milliarden Euro vorgelegt. Bei der Sitzung hatte der Verwaltungsrat unter der neuen Führung von Agnelli und Vorstandschef Giuseppe Morchio auch eine kräftige Kapitalerhöhung für Fiat Auto beschlossen. Die Gläubigerbanken der Gruppe drängten darauf, dass die Familie Agnelli selbst einen Teil des Geldes aufbringen soll. Auch US-Partner General Motors, der 20 Prozent an Fiat Auto hält, könnte sich an der für die kommenden 18 Monate vorgesehenen Kapitalerhöhung beteiligen.

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