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Fiat-Werkschließungen

Streik bei Fiat Italien gegen Werkschließungen

Fiat Werk Termini Imerese Foto: Fiat

In ganz Italien haben Fiat-Beschäftigte mit einem mehrstündigen Streik gegen geplante Stellenstreichungen protestiert. Hintergrund des Ausstands ist die bestätigte Absicht, den Fiat-Standort in Termini Imerese auf Sizilien bis Ende 2011 zu schließen.

03.02.2010

Erst kürzlich bestätigte Fiat-Chef Sergio Marchionne die Absicht, den Fiat-Standort in Termini Imerese auf Sizilien bis Ende 2011 zu schließen. Außerdem hatte Marchionne wegen "einer Auftragslage, die heute schlechter ist als Anfang 2009 in tiefer Wirtschaftskrise" für alle italienischen Werke einen zweiwöchigen Produktionsstopp angekündigt, der in Italien rund 30.000 Beschäftigte betrifft.

Fiat verlangt nach staatlichen Kaufanreizen

Fiat hatte erst vor gut einer Woche einen Nettoverlust von 0,8 Milliarden Euro für 2009 bekanntgegeben. Insgesamt war der gesamte Konzernumsatz um 16 Prozent eingebrochen. 2008 hatte Fiat noch einen Nettogewinn von 1,7 Milliarden Euro verzeichnet. Die Hoffnung 2010 in die Gewinnzone zurückzukehren, hatte der Konzern von der europaweiten Fortsetzung staatlicher Kaufanreize abhängig gemacht. Wie italienische Medien berichteten, lag die Beteiligung an dem Arbeitsausstand am Vormittag zwischen 50 und 80 Prozent.

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