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Werksschließungen in Italien notwendig

Foto: Fiat

Fiat-Chef Sergio Marchionne hält Werkschließungen in Italien für unabdingbar. Alle sechs Produktionsstätten im Land zu erhalten, sei wegen der Absatzkrise der Autobranche "nicht machbar und fernab jeder industriellen Logik", sagte Marchionne am Freitag (20.11.).

23.11.2009

Er nahm damit vor allem die Hoffnungen für das Werk auf Sizilien. Dieses will Fiat schließen, obwohl die Regionalregierung einen Rettungsplan von 400 Millionen Euro aufgelegt hat, um die Fabrikation in Termini Imerese zu erhalten und Fiat zum Bleiben zu bewegen.

Fiat braucht keine weiteren Partner

"Wir haben in Italien sechs Werke und produzieren zusammen das, was in einer einziger Stätte in Brasilien hergestellt wird", argumentierte der Fiat-Chef. "Das spiegelt noch eine Realität, die es so nicht mehr gibt."

Marchionne will im Dezember mit der Regierung von Silvio Berlusconi über seine Umbaupläne für 2010 sprechen. Er geht dabei davon aus, dass Fiat "keine weiteren Allianzen braucht". Die Zusammenarbeit des italienischen Autobauers mit dem amerikanischen Hersteller Chrysler reiche aus. Auch seien die Autoverkäufe im November "auf einer Linie mit den Erwartungen" und bestätigten die Schätzungen für das laufende Jahr.

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