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Fiat-Zukunft - 5.000 Jobs sollen wegfallen

Fiat will 5.000 Stellen abbauen

Foto: dpa 44 Bilder

Bis zu 5.000 weniger Fiat-Jobs in Italien und eine schmalere Modellpalette bei gleichzeitiger Produktionssteigerung - diesen strategischen Plan hat Fiat-Chef Sergio Marchionne nach einem Bericht der römischen Zeitung "La Repubblica" vom Mittwoch (24.3.) für den Autobauer ausgearbeitet. Fiat dementiert den Bericht.

24.03.2010

An allen vier Standorten sollten bis 2014 Stellen eingespart und die Zahl der Modelle von zwölf auf acht verringert werden, hält das Blatt fest. Damit würde die Belegschaft von rund 21.400 auf 16.400 schrumpfen.

Fiat will Produktivität deutlich steigern

Gleichzeitig will Marchionne nach dem Bericht die italienische Produktion kräftig um 50 Prozent auf etwa 900.000 Autos jährlich steigern, vor allem durch die Produktion des Fiat Panda. Der Plan soll dem Fiat-Verwaltungsrat am 21. April vorgestellt werden, heißt es. Der Turiner Autobauer wollte den Bericht nicht kommentieren.
 
Anfang März war in den italienischen Fiat-Werken ein zweiwöchiger Produktionsstopp zu Ende gegangen. Grund dafür war die schlechte Auftragslage, die Produktivität sollte der Nachfrage angepasst werden. Fiat hatte für 2009 einen Nettoverlust von 800 Millionen Euro bekanntgegeben. Der gesamte Konzernumsatz war um 16 Prozent eingebrochen.
 
Aus der Krise will Marchionne nach dem Bericht auch mit sieben in den USA gebauten Modellen - Fiat, Alfa Romeo und Lancia - kommen. Angepeilt sei dabei eine Produktion von mehr als 350.000 Fahrzeugen.

Fiat dementiert Medienbericht

Fiat hingegen hat die Medienberichte über Jobstreichungen und strategische Maßnahmen in Italien zurückgewiesen. "Alle Berichte über außerordentliche Operationen, ihre Art, Umfang und Wert sind das Ergebnis von Mutmaßungen, die nicht aus dem Konzern stammen", gab der Autoriese am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt.
 
"Es herrscht die tiefste Wirtschaftskrise, die ich jemals erlebt habe und trotzdem haben wir bisher niemanden entlassen", konterte Fiat-Chef Sergio Marchionne am Mittwoch in Turin. "Dieser Versuch, uns zu treffen, ist unangemessen, wenn nicht gar schändlich."

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