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Final-Qualifikation 24h Le Mans 2013

Dreimal rot und Dreifach-Pole für Audi

24h-Rennen Le Mans 2013, Pole-Foto Foto: Frederic Le Floch 42 Bilder

Nach drei roten Flaggen, Unfällen und Regen war das Qualifying für das 24h-Rennen in Le Mans beendet: Dreifach-Pole für Audi. Doch den Audi R18 E-Tron Quattro sitzen 4 Toyota im Nacken.

21.06.2013 Claus Mühlberger Powered by

Auf abtrocknender Piste konnte sich Toyota wenigstens ein kleines bisschen für die derbe Trainings-Niederlage vom Mittwochabend rehabilitieren: Mit 3.40,924 Minuten setzte Alexander Wurz auf feuchter Bahn die Bestzeit. Die Ursache für das Liegenbleiben des Nummer 8-Toyota am Mittwoch ist übrigens geklärt: Sébastien Buemi meldete Probleme mit dem ersten Gang. Das Team instruierte ihn daraufhin, das Auto sicherheitshalber abzustellen.

In der ersten Hälfte des Donnerstag-Trainings lag der Nummer Drei-Audi mit dem winzigen Rückstand von nur 66 Tausendstelsekunden in Schlagdistanz. Beachtlich war auch die Vorstellung des Rebellion-Toyota. Nick Heidfeld verlor auf feuchter Piste nur 1,3 Sekunden auf die Bestzeit und zeigte, dass man mit dem LMP 1 des Schweizer Privatteams rechnen kann, sofern die Bedingungen nur widrig genug sind.

Heftige Unfälle sorgten für Trainings-Unterbrechungen

Ein heftiger Unfall von Le Mans-Rookie Matt Downs im Oreco-Nissan mit der Nummer 40 sorgte dafür, dass die erste Hälfte des Trainings eine halbe Stunde früher als geplant zu Ende war. Die Reparaturen an der Leitplanke erwiesen sich als sehr  aufwendig. Auch die zweite, auf zweieinhalb Stunden verlängerte Hälfte des abschließenden Qualifyings ging nicht störungsfrei über die Bühne: Als die Piste fast komplett abgetrocknet war, entgleisten erneut zwei Autos. Wegen der Unfälle von Christophe Bourrel (Porsche 911 RSR) und Johnny Kane (Strakka-Honda aus der LMP 1-Klasse) schaltete der Rennleiter jeweils auf Rotlicht.

In den letzten Minuten des Trainings verbesserte sich der Nummer 1-Audi mit André Lotterer am Lenkrad auf Kosten des Schwester-Audi von Gene/di Grassi/Jarvis von Platz drei auf Rang zwei. Lucas di Grassi seinerseits verärgerte Sportchef Wolfgang Ullrich mit einer reichlich überflüssigen Aktion. Nach einem Dreher am Dunlop-Bogen fuhr der Brasilianer einige Meter in der falschen Richtung – ein Fall für die Sportkommissare.

Die gestrige Bestzeit des Franzosen Loic Duval von 3.22,349 blieb unangetastet. Drei Audi besetzen die ersten drei Startplätze. Toyota sicherte sich die Startplätze vier und sechs, mit Heidfelds Rebellion-Toyota im Sandwich.

In der LMP 2-Klasse besetzen Nissan Teams die besten Startplätze

In der LMP 2-Klasse schaffte es Olivier Pla im Morgan-Nissan, den Oraca-Nissan des Australiers John Martin von der Spitze zu verdrängen. In der LMGTE Pro-Klasse freute sich Aston Martin über die Doppel-Pole für die Vantage V8, nachdem Stefan Mücke vor Schluss auf Platz zwei vorstieß. Für das Porsche-Werksteam gab es auch ein versöhnliches Ende: Marc Lieb holte Startplatz drei in der Klasse für den neuen 911 RSR. Die amerikanischen Hersteller blieben die Schlusslichter im GTE Pro-Feld: Den beiden Corvette fehlten rund vier Sekunden auf die Bestzeit der Aston Martin. Bei Chrysler Viper stellte sich die Lage noch weitaus dramatischer dar: Rund sechs Sekunden Rückstand - das ist bitter für die Fahrer der neuen Viper.  

In unserer Fotoshow sehen Sie die Startreihenfolge der LMP1-, LMP2-, und LMGTE Pro-Klasse.

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