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Finanzkrise

Auf Conti warten neue Belastungen

Foto: dpa

Auf den Autozulieferer Continental kommen neue Belastungen zu. Angesichts der Krise in der Automobilindustrie muss Conti die Bedingungen für die milliardenschweren Kredite für die Übernahme der früheren Siemens-Tochter VDO neu verhandeln.

12.12.2008

Conti wolle nun auf die Banken zugehen, sagte eine Firmensprecherin am Freitag (12.12.) in Hannover. Sie bestätigte damit einen Bericht des "Wall Street Journal Europe".


Die Auto-Krise und die schlechten Aussichten für das kommende Jahr könnten dazu führen, das Conti demnächst die in den Kreditverträgen festgeschriebenen Kennzahlen für die Verschuldung und den Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen nicht einhalten könne. So habe Conti die Schulden nicht in dem Maße zurückführen können wie ursprünglich geplant, sagte die Sprecherin. Bei einer Neuverhandlung der Kredite rechne Continental mit Mehrkosten. Conti hatte VDO im
vergangenen Jahr für rund 11,4 Milliarden Euro gekauft und den Großteil über Kredite finanziert.

Das Kreditvolumen betrage rund 10,8 Milliarden Euro, zahlbar in mehreren Tranchen bis 2012. Conti wolle aber kein zusätzliches Geld, betonte die Sprecherin. Es gehe darum, den Konzern "wetterfest" zu machen. Der Schuldenabbau habe weiterhin oberste Priorität.

Continental hatte erst am Mittwoch zum zweiten Mal in diesem Jahr Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt und angekündigt, für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 die Dividende streichen zu wollen. Der Konzern, der kurz vor der Übernahme durch die Schaeffler-Gruppe steht, kappt zudem massiv die Kosten.

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