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Finanzkrise

Autohäuser erwarten Hilfe aus der Politik

Foto: Mercedes-Benz

Die mittelständischen Autohäuser und Werkstätten in Deutschland erwarten von der Bundesregierung Hilfen in der Wirtschaftskrise. Im Namen von 40.000 Mitgliedern betonte der
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) am Montag (22.12.) in Bonn, es dürfe nicht allein bei der befristeten Befreiung von der Kfz-Steuer bleiben.

22.12.2008

In einem Schreiben an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte Verbandspräsident Robert Rademacher, die geplante CO2-Steuer solle noch vor der nächsten Bundestagswahl in Kraft treten. Die Abgabe solle sich auch auf jüngere Gebrauchtfahrzeuge erstrecken.


Weiter forderte Rademacher, die "gerichtlich zurückerrungene" Pendlerpauschale müsse unangetastet bleiben. Darüber hinaus solle statt einer reinen Verschrottungsprämie eine Umweltprämie für diejenigen Autofahrer ausgelobt werden, die ihr Altfahrzeug gegen ein
emissions- und schadstoffarmes Neu- oder Gebrauchtfahrzeug tauschten. Auch sollten Kosten für Wartung und Reparatur von Kraftfahrzeugen von der Einkommensteuer abgesetzt werden können, so wie dies für Handwerksleistungen in privaten Haushalten bereits der Fall sei.

Abschließend mahnte Rademacher, die Banken müssten nachdrücklich an ihre Verantwortung gegenüber den kleinen und mittelständischen Unternehmen erinnert werden. Die Kreditinstitute sollten die Vergünstigungen durch Rettungspaket und Leitzinssenkung uneingeschränkt an die Betriebe weitergeben, hieß es.

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