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Finanzkrise

Bei ZF droht weitere Kurzarbeit

Foto: ZF Friedrichshafen

Der drittgrößte deutsche Automobilzulieferer ZF rechnet in Kürze mit Kurzarbeit in erheblichem Umfang.

19.01.2009

Aktuell seien erst 700 Mitarbeiter bei ZF Sachs in Schweinfurt und Eitorf in Kurzarbeit, aber es werde an zahlreichen Standorten verhandelt, sagte ein Konzernsprecher am Montag (19.1.). Bei ZF in Passau sollen ab 1. Februar rund 3.800 Mitarbeiter in Kurzarbeit gehen. Dort werden Bau- und Landmaschinen gefertigt.


Nachfrageschwund drängt zu Kurzarbeit

Wegen der schwachen Nachfrage nach Pkw und Nutzfahrzeugen wird auch an anderen Standorten von ZF über Kurzarbeit verhandelt. Noch in den ersten beiden Quartalen 2009 werde sich die Zahl gegenüber dem jetzigen Zustand erhöhen; dann würden große Teile der in der Produktion beschäftigten Mitarbeiter in Kurzarbeit gehen, teilte der Spezialist für Fahrwerks- und Antriebstechnik mit.

Stammbelegschaft möglichst halten

ZF-Chef Hans-Georg Härter sagte dazu: "ZF sieht die Kurzarbeit als Bekenntnis zu den Mitarbeitern und will die Stammbelegschaft nach Möglichkeit halten - auch, um nach der Krise qualifiziertes Personal an Bord zu haben." Die ZF Friedrichshafen AG (Umsatz 2008: 12,6 Mrd Euro) beschäftigt weltweit 64.000 Mitarbeiter, in Deutschland sind es rund 37.000.

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